Die Stadt Dresden will in zehn Jahren die Bundesgartenschau erstmals nach Sachsen holen. Der Stadtrat habe die offizielle Bewerbung für 2033 beschlossen, teilte die Stadtverwaltung mit. «Die Bundesgartenschau ist eine große Chance für Dresden», erklärte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Dabei soll sie weit mehr sein als schöne Beete und touristische Attraktion. «Sie wird unsere Stadt grüner, nachhaltiger und ökologischer gestalten.»
Das Konzept will die massive Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg in Erinnerung rufen. Damals seien die Trümmer zu drei Bergen und Halden aufgeschüttet worden, die als bedeutende Erinnerungsorte entwickelt und stärker im Bewusstsein der Menschen verankert werden sollen, hieß es. Die einzelnen Standorte der Gartenschau sollen über das gesamte Stadtgebiet verteilt und durch Grünzüge miteinander verbunden werden. Dabei werden auch die botanischen Sammlungen der Technischen Universität einbezogen.