Worüber Dresdens Baukultur-Wächter am Freitag entscheiden
Dresden. Wie soll Dresden künftig aussehen? Über diese Frage berät am Freitag, 12. Juni 2026, die Gestaltungskommission - und zwar vor Publikum. Ab 13 Uhr tagt das unabhängige Sachverständigengremium öffentlich im Festsaal des Neuen Rathauses (Rathausplatz 1, Eingang Goldene Pforte). Wer den fachlichen Schlagabtausch der Expertinnen und Experten miterleben möchte, sollte rechtzeitig kommen: Einlass ist um 12.45 Uhr, das Ende der Sitzung ist gegen 15.30 Uhr geplant. Die Leitung übernimmt der Kommissionsvorsitzende Professor Wolfgang Lorch.
Auf der Tagesordnung stehen gleich mehrere Vorhaben, die Dresden spürbar verändern könnten. Den Auftakt macht um 13 Uhr das geplante Flusswasserwerk in Kaditz/Übigau, das die Kommission erneut auf den Tisch bekommt. Ab 13.50 Uhr folgt der Neubau eines Wohngebäudes mit integriertem EDEKA-Markt an der Leipziger Straße 112, ab 14.30 Uhr die Entwicklung eines neuen Quartiers an der Schandauer Straße 60.
Wärmepumpe an der Marienbrücke: Wettbewerbsergebnis wird vorgestellt
Zum Abschluss richtet sich der Blick auf die Elbe selbst. Ab 15 Uhr informiert die Kommission über das Ergebnis des Wettbewerbs zur Flusswärmepumpe an der Marienbrücke - ein Projekt, das zeigt, wie Dresden künftig auch beim Thema Energie neue Wege gehen will.
Die Aufgabe der Gestaltungskommission ist es, Bauvorhaben mit Wirkung auf das Stadtbild zu begutachten und Empfehlungen auszusprechen. An den Sitzungen nehmen Beschäftigte der Stadtverwaltung, Stadträte sowie Bauherren und Planer teil, die ihre Projekte vorstellen und mit den Mitgliedern diskutieren.