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Wie Dresden in seiner Eishalle 38.000 Euro pro Jahr spart

Eine große, eisfreie Eishalle mit grauem Betonboden. Im Zentrum steht eine hoch ausgefahrene gelbe Scherenbühne mit einem Handwerker an der Decke. Im Vordergrund parkt ein gelber Gabelstapler. An der Decke leuchten bereits neue, quadratische LED-Panels.
Effizienzschub in der JOYNEXT Arena: In der eisfreien Sommerzeit wird die Trainingseishalle komplett auf LED-Beleuchtung umgerüstet. Das spart jährlich bis zu 38.000 Euro Stromkosten. Foto: Landeshauptstadt Dresden
Von: Cornelius de Haas
Die Kufen ruhen, die Halle steht leer - der perfekte Moment für einen Kraftakt unter der Decke. In der Trainingseishalle der JOYNEXT Arena weicht gerade altes Licht einer Technik, die heller strahlt und trotzdem kräftig spart.

Dresden. Kein Eis, keine Kufen, kein Trainingsbetrieb - die eisfreie Sommerzeit ist der ideale Moment, um in der Trainingseishalle der JOYNEXT Arena nach oben zu schauen. Dort tauschen Handwerker gerade die komplette Beleuchtung aus: 160 alte Leuchten kommen von der Decke, an ihre Stelle rücken 72 moderne LED-Leuchten und 24 neue Sicherheitsleuchten.

Weniger Lampen, mehr Licht - das ist keine Zauberei, sondern der Effizienzgewinn moderner Technik. Die neue Anlage leuchtet die Fläche gleichmäßig mit 750 Lux aus und erfüllt damit die Sportstättenrichtlinie der Klasse 1. Dimmen lässt sie sich obendrein, je nachdem ob Training, Wettkampf oder Veranstaltung ansteht.

Der eigentliche Clou steckt aber in der Stromrechnung. Bis zu 110.000 Kilowattstunden pro Jahr soll die Umrüstung einsparen, rechnet Sportbürgermeister Jan Donhauser vor - das entspreche einer Ersparnis von bis zu 38.000 Euro jährlich und einer spürbaren Verringerung des CO₂-Ausstoßes. Bei Gesamtkosten von rund 120.000 Euro, getragen vom Eigenbetrieb Sportstätten Dresden, hätte sich die Maßnahme damit in gut drei Jahren bezahlt gemacht.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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