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Notstand am Morgen: Drei Ortsteile Dresdens vom Wassernetz abgeschnitten!

Nahaufnahme eines modernen, weißen Keramik-Waschbeckens im Badezimmer. Auf dem Becken ist eine glänzende, geschlossene verchromte Mischbatterie montiert. Das Waschbecken steht auf einer gemusterten Granit-Arbeitsplatte vor einer hellgrünen Wand.
Trockene Hähne in drei Ortsteilen. Nach einem Rohrbruch am Cunnersdorfer Weg sitzen 310 Haushalte in Cunnersdorf, Helfenberg und Rockau ohne Wasser da. SachsenEnergie repariert die Leitung, Wasserwagen sichern die Notversorgung. Symbolfoto: pixabay/WarrenMae
Von: Dresden News
Plötzlicher Rohrbruch legt Hunderte Haushalte lahm. Während die Bagger rollen, müssen die Anwohner nun mit Eimern und Kanistern auf die Straße gehen.

Dresden. Es war noch früh am Morgen, als am Cunnersdorfer Weg eine Trinkwasserleitung barst - rund 130 Meter hinter dem Abzweig von der Pappritzer Straße. Der Schaden traf mit einem Schlag gleich drei Ortsteile: Cunnersdorf, Helfenberg und Rockau hängen an genau dieser Leitung. Die Folge für 310 Haushalte: kein Tropfen aus dem Hahn - und das voraussichtlich den ganzen Tag.

SachsenEnergie rückte umgehend an und begann noch am Morgen mit der Reparatur. Solange die Technik am Rohr arbeitet, ruht die Versorgung in den drei Ortsteilen komplett. Warum die Leitung überhaupt nachgab, ist bislang ungeklärt und wird noch untersucht.

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Damit niemand auf dem Trockenen sitzt, hat der Versorger zwei Wasserwagen in Stellung gebracht: einen auf dem Marktplatz in Cunnersdorf, einen am Landhotel in Rockau. Zwei bis zweieinhalb Kubikmeter frisches Trinkwasser stehen dort bereit - wer etwas braucht, greift zu Kanister und Eimer und zapft selbst.

Der Cunnersdorfer Weg ist in diesem Abschnitt voll gesperrt, die Reparatur dürfte den gesamten Tag beanspruchen. Danach nimmt SachsenEnergie die Leitung behutsam wieder ans Netz und spült das fünf Kilometer lange System durch. Weil das Gelände ständig bergauf und bergab führt, lässt sich der Druck nur langsam aufbauen - und dabei kann sich das Wasser vorübergehend eintrüben. Beunruhigen muss das niemanden: Gesundheitlich bleibt es unbedenklich.

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