Wegen 900 Euro im Gefängnis: Dumm gelaufener Diebstahl im Bahnhof Neustadt
Dresden. Die Bundespolizei hat am Wochenende zwei Ladendiebstähle in Dresdner Bahnhöfen bearbeitet, die mit einer Festnahme und einer Einlieferung ins Gefängnis endeten, wie die Behörde mitteilte.
Am Freitagabend, dem 18. September, wurde eine Streife gegen 17 Uhr zu einem Supermarkt im Hauptbahnhof gerufen. Ein 23-jähriger Afghane soll versucht haben, Waren unbezahlt aus dem Markt zu nehmen. Als der Ladendetektiv ihn ansprach, habe der Mann ihm zweimal mit der Faust gegen die Brust geschlagen und sei geflüchtet. Die Beamten stellten ihn in der Nähe. Gegen den 23-Jährigen lag den Angaben zufolge bereits eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Dresden wegen besonders schweren Diebstahls vor.
Haftbefehl am Bahnhof Neustadt
Der zweite Fall ereignete sich am Sonntagabend, dem 20. September, gegen 19.45 Uhr im Bahnhof Dresden-Neustadt. Nach einem Ladendiebstahl kontrollierten die Beamten einen 46-Jährigen mit deutsch-polnischer Staatsangehörigkeit. Dabei kam ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden zum Vorschein. Der Mann war zu 30 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe oder einer Geldstrafe von 900 Euro verurteilt worden. Weil er die Summe vor Ort nicht zahlen konnte, kam er in die Justizvollzugsanstalt Dresden.