Waffen-Alarm in Dresden: Bundespolizei greift an zwei Bahnhöfen durch
Dresden. Bei Kontrollen rund um die Dresdner Bahnhöfe hat die Bundespolizei am Mittwoch ein Cuttermesser und eine täuschend echt aussehende Softairwaffe sichergestellt. Betroffen waren zwei Männer, die unabhängig voneinander kontrolliert wurden, am Hauptbahnhof und am Bahnhof Dresden-Neustadt, wie die Bundespolizei mitteilte.
Am Hauptbahnhof überprüften die Beamten gegen 10.45 Uhr einen 20-jährigen Deutschen. Der Mann ist nach Angaben der Bundespolizei mehrfach vorbestraft und steht unter Führungsaufsicht. Anfang des Jahres soll er Polizisten teils unvermittelt angegriffen und verletzt haben, zu früheren Delikten zählten unter anderem Körperverletzung, Nötigung und Diebstahl mit Waffen. In seiner Hosentasche fanden die Beamten ein griffbereites Cuttermesser. Sie stellten es sicher und leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Softairwaffe am Bahnhof Neustadt
Rund eine Stunde später kontrollierten Bundespolizisten am Bahnhof Dresden-Neustadt einen 42-jährigen Deutschen. Auf die Frage nach Waffen oder Messern gab er an, eine Softairwaffe im Rucksack zu haben. Weil der täuschend echten Waffe das vorgeschriebene Prüfzeichen fehlte, stellten die Beamten sie sicher und leiteten ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.