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Vom S25 Ultra bis zum Wäschefaltbrett: Das versteigert Dresden im Plenarsaal

Zweigeteiltes Bild: Links liegt ein hölzerner Auktionshammer neben Euro-Geldscheinen auf einem Holztisch. Rechts ist der leere Plenarsaal des Neuen Rathauses Dresden mit Sitzreihen, roten Stühlen und einer Rednerbühne im Hintergrund zu sehen.
Bieten im Plenarsaal: Dresden ruft am 22. September im Neuen Rathaus zur Versteigerung von Fundsachen, Nachlässen und Pfandstücken. Wer den Zuschlag unter dem Auktionshammer erhält, kann Schnäppchen von Uhren bis Werkzeug ergattern. Fotos: freepik, CdH
Von: Cornelius de Haas
Ein Dutzend Handys, ein Kilo Goldschmuck und ein Dynamo-Schal mit echten Unterschriften: Am 22. September kommt Dresdens Fundgrube unter den Hammer. Wer laut genug bietet, macht das Schnäppchen.

Dresden. Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten: Am Dienstag, 22. September, versteigert die Stadt von 17 bis 20 Uhr im Plenarsaal des Neuen Rathauses, was Dresdner verloren, vererbt oder verpfändet haben. Und die Liste hat es in sich.

Besonders die Handyjäger dürften Schlange stehen. Gleich rund ein Dutzend Smartphones kommt unter den Hammer, darunter Topmodelle wie ein Samsung Galaxy S25 Ultra, mehrere S23 und S24, ein Google Pixel 6 Pro und ein Xiaomi 13 T. Wer lieber in die Pedale tritt, findet gleich mehrere Fahrräder, vom Trekkingrad über ein Mountainbike bis zum bunten BMX mit Stunt-Pegs. Dazu Musikboxen von JBL, eine Gucci-Sonnenbrille und, für den Hausgebrauch, ein originalverpacktes Wäschefaltbrett.

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Für Dynamo-Fans wird es emotional: Versteigert werden ein Fanschal mit Unterschriften sowie mehrere Dutzend Autogrammkarten aus der Saison 2025/26. Aus Nachlässen stammen Dinge mit echtem Materialwert, ein Goldarmband mit fast 15 Gramm und ein Paar goldene Manschettenknöpfe, graviert mit den Initialen „RZ". Dazu kommt ein ganzer Stapel Briefmarkenalben für Sammler.

So läuft das Bieten ab

Fundsachen und Nachlassstücke gehen an den Meistbietenden, gezahlt wird bar, per EC- oder Kreditkarte. Nur der einzige Pfandgegenstand, ein Multitool „Leatherman Wave", muss bar bezahlt werden und startet bei 40 Euro. Besichtigen lässt sich alles ab 16 Uhr, die vollständige Liste steht im Amtsblatt der Stadt.

Wer eines der Fundstücke schmerzlich vermisst, hat es eilig: Ansprüche auf Fundgegenstände lassen sich nur noch bis Montag, 21. September, beim Fundbüro des Ordnungsamts an der Waisenhausstraße 14 anmelden. Danach entscheidet allein das höchste Gebot.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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