Dresden. Zum Tag des offenen Denkmals öffnen am Sonntag, 13. September, in Dresden 80 Denkmale ihre Türen, alle bei freiem Eintritt. Das bundesweite Motto lautet in diesem Jahr „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur". Viele Häuser sind ganztägig zugänglich, einige nur zu bestimmten Führungen, für manche Veranstaltungen ist eine Anmeldung nötig.
Die Bandbreite ist groß: Schlösser, Villen und Wohnhäuser gehören dazu, ebenso Lastkähne und Eisenbahndepots, Mühlen und Bahnhöfe, Kirchen, Friedhöfe, Theater und das Neue Rathaus. Erstmals ist das detaillierte Programm zu allen 80 Denkmalen online unter dresden.de/denkmaltag zu finden. Zur Orientierung gibt es zusätzlich ein Faltblatt, den Themenstadtplan und die App der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, in der viele der Dresdner Denkmale verzeichnet sind.
„Kein anderer Tag erreicht bundesweit so viele Menschen und schafft einen vergleichbaren Zugang zu unserer gebauten Umwelt", sagt Daniel Reich, Leiter der Abteilung Denkmalschutz und Denkmalpflege. Der Blick richte sich dabei nicht nur auf das, was man bewahren wolle, sondern bewusst auch nach vorn, auf die Frage, wie sich Denkmale zukunftsfähig nutzen lassen.