Dresden. Es ist eines der größten Verkehrsprojekte der Stadt, und es hat einen der längsten Vorläufe: Nach rund 33 Jahren Planung und Streit ist am Dienstag der erste Spatenstich für den grundhaften Ausbau der Königsbrücker Straße Süd erfolgt. Zwischen Albertplatz und Stauffenbergallee werden auf knapp 1,6 Kilometern Straße, Gleise, Fuß- und Radwege sowie sämtliche Versorgungsleitungen erneuert. Rund 87,5 Millionen Euro fließen in das Vorhaben, fertig sein soll es im April 2030.
„33 Jahre wurde nicht nur geplant, sondern auch intensiv gestritten", sagte Baubürgermeister Stephan Kühn. Es gab drei Planfeststellungsverfahren, zwei scheiterten, das dritte dauerte sechs Jahre. Klagen blieben diesmal aus. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) erinnerte daran, dass die ersten Planungen bis 1993 zurückreichen, und bat die Anwohner um Nachsicht für die kommenden Jahre: „Ich bitte die Anwohner um Nachsicht, dass hier erst mal Baustelle ist."
