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Zugfahrt endet im Knast: Bundespolizei schlägt im Railjet nach Dresden zu

Zweigeteiltes Bild: Links liegen silberne Handschellen vor einer Polizei-Uniform mit Aufschrift. Rechts steht die rote Front eines ÖBB-Railjet-Zuges von Siemens in einer historischen Bahnhofshalle.
Festnahme im Fernzug: Im ÖBB Railjet Richtung Dresden klickten für einen 25-jährigen Gesuchten die Handschellen. Weil er knapp 3.000 Euro Strafe wegen Diebstahls nicht zahlen konnte, lieferte die Bundespolizei ihn direkt in die JVA ein. Symbolfotos: pixabay/dennisweiland, rajta
Von: Cornelius de Haas
Eigentlich wollte ein 25-Jähriger am Dienstagmittag entspannt nach Dresden reisen. Doch bei der Personenkontrolle im Zug flog eine saftige Quittung aus dem Jahr 2024 auf - mit bitteren Konsequenzen.

Dresden. Bei einer Kontrolle im grenzüberschreitenden Fernverkehr hat die Bundespolizei am Dienstagmittag einen per Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen. Der 25-jährige Slowake war gegen 12.42 Uhr im Railjet auf dem Weg nach Dresden, als die Beamten seine Personalien überprüften. Dabei kam ein Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichts Zittau zutage, ausgeschrieben von der Staatsanwaltschaft Görlitz und rechtskräftig seit Mai 2024. Grund war ein versuchter besonders schwerer Diebstahl.

Um die Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen abzuwenden, hätte der Mann 2.964,06 Euro zahlen müssen, eine Geldstrafe von 2.400 Euro plus gut 564 Euro Verfahrenskosten. Weil er die Summe nicht aufbringen konnte, brachten ihn die Beamten in die Justizvollzugsanstalt Dresden.

Cornelius de Haas
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