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Versuchter Mord an Flügelwegbrücke: Dresdens Polizei braucht Hinweise

Zweiteilige Collage als Symbolbild. Oben sind die in Handschellen gelegten Hände einer Person in Schwarz-Weiß zu sehen. Unten liegen vier schwere, gesprenkelte Pflastersteine unterschiedlicher Größe vor weißem Hintergrund.
Nach schweren Steinwürfen von der Dresdner Flügelwegbrücke auf fahrende Autos sitzt ein 18-er Verdächtiger in U-Haft. Die Polizei sucht nach Betroffenen und Zeugen der Tat Anfang September. Symbolfotos: Magnific/rawpixels.com
Erneut schwere Steine auf fahrende Autos in Dresden geworfen: Ein bereits bekannter Tatverdächtiger sitzt fest. Das sind die Details der Staatsanwaltschaft.

Dresden. An der Flügelwegbrücke soll ein 18-Jähriger schwere Pflastersteine auf fahrende Autos geworfen haben. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln gegen ihn wegen des Verdachts des versuchten Mordes und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Seit Anfang September sitzt er in Untersuchungshaft.

Was dem 18-Jährigen vorgeworfen wird

Die Tat soll sich am späten Abend des 3. September ereignet haben. Nach den bisherigen Ermittlungen warf der junge Mann mindestens fünfmal gezielt auf herannahende Fahrzeuge, mit Pflastersteinen von bis zu fünf Kilogramm. Das Amtsgericht Dresden erließ am 5. September auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl, seitdem sitzt der Beschuldigte in Untersuchungshaft. Er ist nach Angaben der Ermittler bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten.

Polizei sucht Betroffene und Zeugen

Staatsanwaltschaft und Polizei suchen jetzt Menschen, die in jener Nacht an der Brücke unterwegs waren. Gemeint sind alle, die am 3. September zwischen 23 und 23.15 Uhr auf beiden Richtungsfahrbahnen im Bereich der Ausfahrt Unterführung auf der Altstadtseite entlangfuhren und von einem Stein getroffen oder beinahe getroffen wurden. Auch wer etwas beobachtet hat, soll sich melden, unter (0351) 483 2233 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Es gilt die Unschuldsvermutung.