Dresden. Die Hitze gönnte weder den Dresdnern noch ihren Rettern eine Pause. Auch am Sonntag rückte der Rettungsdienst pausenlos aus - 278 Mal in 24 Stunden. Das waren zwar weniger Einsätze als am Samstag, der mit 318 Alarmierungen den Jahresrekord markiert hatte. Doch ausgerechnet die Hitze selbst forderte diesmal mehr.
Als möglicherweise hitzebedingt stuften die Disponenten allein in Dresden 37 Einsätze ein - mehr als doppelt so viele wie am Vortag, als es 18 waren. Hinzu kamen 87 Notarzteinsätze, fünf Flüge des Rettungshubschraubers, zwei Intensivverlegungen und 31 Krankentransporte. Ob die Temperaturen tatsächlich die Ursache waren, lässt sich aus den Notrufdaten allein nicht abschließend sagen.