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Schulstart in Dresden: Neues Gymnasium LEO und gleich mehrere neue Sporthallen

Das moderne Gebäude des Gymnasiums LEO in Dresden mit dunkler Klinkerfassade, großen Glasfenstern, Säulen im Erdgeschoss und Fahrradständern im Vordergrund bei sonnigem Wetter.
63,5 Millionen Euro für Dresden: Das Gymnasium LEO an der Bodenbacher Straße bezieht pünktlich zum Schulstart seinen Neubau. Das Großprojekt bietet modernste Räume und eine neue Dreifeld-Sporthalle. Foto: LHDD/Amt für Schulen
Von: Cornelius de Haas
Dreijährige Bauzeit, eigener Sportkomplex und Platz für Hunderte Schüler: Zum Start des neuen Schuljahres weiht Dresden sein aktuell teuerstes Schulbau-Projekt an der Bodenbacher Straße ein. Warum am ersten Schultag auch die Sportvereine der Stadt jubeln dürfen.

Dresden. Für rund 65.000 Schülerinnen und Schüler beginnt am 17. August der Unterricht. Und darum schickt die Stadt gleich mehrere Bauprojekte ins neue Schuljahr. An 148 Schulen startet der Alltag, das prominenteste Neubauprojekt öffnet an der Bodenbacher Straße.

Gymnasium LEO bezieht den Neubau

Nach rund drei Jahren Bauzeit öffnet das Gymnasium LEO erstmals sein neues Gebäude an der Bodenbacher Straße. Rund 63,5 Millionen Euro hat die Stadt investiert - der mit Abstand größte Posten unter den aktuellen Schulbauten. Zum Standort gehört eine Dreifeld-Sporthalle, die neben dem Schulsport auch Vereinen offensteht. Am ersten Tag begrüßt Sebastian Küfner, Prokurist der städtischen STESAD GmbH, die Kinder persönlich; das Unternehmen war Generalübernehmer des Baus.

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Neue Sporthallen, auch für Vereine

Ein zweiter Neubau geht in Altroßthal in Betrieb: Die Einfeld-Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) Agrarwirtschaft und Ernährung, mit Holzfassade und Steildach als Ergänzung zum historischen Rittergut, wird Ende August übergeben; für den Freizeitsport öffnet sie ab Januar 2027. Kostenpunkt: rund 6,9 Millionen Euro. Zusammen mit dem Gymnasium LEO stehen dem Vereinssport damit vier zusätzliche Sportfelder zur Verfügung, dazu drei weitere, die schon vor den Ferien im BSZ „Franz Ludwig Gehe" an der Freiberger Straße in Betrieb gingen. In Plauen wird zudem die denkmalgeschützte Sporthalle der 49. Grundschule an der Bernhardstraße saniert. Ab Ende Oktober soll dort wieder Sport stattfinden.

Die neue Sporthalle des BSZ Agrarwirtschaft in Dresden-Altroßthal mit einer hellen Holzfassade und Steildach. Im Vordergrund laufen noch letzte Arbeiten am Außengelände.
Holzoptik trifft Tradition: Die neue Sporthalle des BSZ Agrarwirtschaft in Altroßthal ergänzt das historische Rittergut. Rund 6,9 Millionen Euro kostet der Neubau, der ab 2027 auch für den Vereinssport öffnet. Foto: LHDD/Amt für Schulen

Umbauten, Umzüge und mehr Platz

Auch abseits der großen Neubauten tut sich einiges. Das Abendgymnasium zieht mit rund 100 Schülerinnen und Schülern von der Pfotenhauer Straße an die Freiberger Straße ins BSZ „Franz Ludwig Gehe". An der 51. Grundschule „An den Platanen" in Blasewitz verbessern ein neuer Aufzug und umgebaute Sanitärräume die Bedingungen; die früheren Speiseräume werden wieder zu Klassenzimmern. Die Grundschule Cossebaude erhält nach zwei Jahren Bauzeit Ende August neue Freianlagen für rund eine Million Euro. Die Universitätsgemeinschaftsschule bekommt zusätzliche Räume in der Kita „Sonnenkinder" am Hennersdorfer Weg; der Ersatzneubau soll bald beginnen. Und am Gymnasium Gorbitz entstehen neue naturwissenschaftliche Fachkabinette, in denen ab Oktober erstmals mobile „Medienbuddys" zum Einsatz kommen.

Bildungsbürgermeister Jan Donhauser wünschte allen Schülerinnen, Schülern und Lehrerkollegien einen erfolgreichen Start ins Schuljahr.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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