Stütze für betroffene Familien: Wie man in Dresden Kinderhospiz-Begleiter wird
Dresden. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst (AKHD) Dresden sucht Menschen, die Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind begleiten wollen. Wer sich das vorstellen kann, ist zu zwei Infoabenden eingeladen: am Mittwoch, 2. September, und am Mittwoch, 16. September, jeweils um 18.30 Uhr in den Büroräumen des Dienstes auf der Nicolaistraße 28 (6. Etage) direkt am Fetscherplatz. An beiden Abenden stellen die Koordinatorinnen die Arbeit und das Ehrenamt vor und beantworten Fragen.
Worum es beim Ehrenamt geht
Ausgebildete ehrenamtliche Helferinnen und Helfer besuchen die erkrankten Kinder oder deren Geschwister, sie spielen, hören zu oder machen Ausflüge. Kurz: Sie bringen Zeit mit. Für die Familien ist das Angebot kostenlos. Der AKHD begleitet seit 2006 Familien in Dresden und im Umland bis 50 Kilometer und arbeitet unter dem Dach des Deutschen Kinderhospizvereins e.V., der als gemeinnützig anerkannt ist und auf Spenden angewiesen ist.
Erst der Kurs, dann die Begleitung
Vor dem ersten Einsatz steht ein Qualifizierungskurs, den Interessierte erfolgreich absolvieren müssen. Er beginnt im Frühjahr 2027. Auf dem Programm stehen unter anderem die Grundlagen der Kinderhospizarbeit, der Umgang mit eigenen Verlusterfahrungen, Krankheitsbilder, die Themen Kinder, Tod und Trauer, die Rolle der Geschwister sowie rechtliche Aspekte und Fragen der Bestattung. Bei den Infoabenden lässt sich unverbindlich klären, ob das etwas für einen ist.
Anmeldung erbeten
Um Anmeldung zu den Infoabenden wird gebeten: telefonisch unter (0351) 3146472 oder per Mail an dresden@deutscher-kinderhospizverein.de. Weitere Informationen gibt es unter www.akhd-dresden.de.