Staatsschutz ermittelt nach verfassungsfeindlichen Schmierereien in Dresden
Das vergangene Wochenende und der Montagmorgen im Dresdner Westen waren von mehreren Straftaten geprägt. Nach Polizeiangaben reichen die Vorfälle von Einbrüchen in Baustellen und Fahrzeuge bis zu politisch motivierter Sachbeschädigung. Besonders im Fokus steht die Beschädigung eines Gedenksteins in Cossebaude, zu der der Staatsschutz ermittelt.
Staatsschutz ermittelt nach Schmierereien in Cossebaude und Stetzsch
Zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen beschmierten Unbekannte in Cossebaude und Stetzsch mehrere Objekte mit verfassungsfeindlichen Symbolen. Betroffen waren ein Altkleidercontainer an der Meißner Landstraße, mehrere Stromkästen und ein Haltestellenhäuschen an der Dresdner Straße sowie Glascontainer. Auch ein Stolperstein wurde mit grüner Farbe übersprüht.
Die Polizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Sachbeschädigung. Die Schadenshöhe ist noch unklar.
Werkzeugdiebstahl aus Rohbau in der Friedrichstadt
In der Friedrichstadt brachen Unbekannte zwischen Freitag und Montag in einen Rohbau an der Löbtauer Straße ein. Im Gebäude wurden Werkzeugkisten gewaltsam geöffnet und mehrere Geräte entwendet, darunter eine Schlagbohrmaschine, Akkuschrauber und ein Industriesauger. Der Schaden wird auf rund 1.900 Euro geschätzt.
Diebstahl aus Lieferwagen in Briesnitz
In Briesnitz entwendeten Unbekannte am Montagmorgen am Felix-Dahn-Weg Bargeld aus einem Transporter. Der Fahrer hatte das Fahrzeug nur kurz verlassen. Bei seiner Rückkehr gegen 6.10 Uhr fehlten rund 2.100 Euro. Wie die Täter in das Fahrzeug gelangten, ist unklar; die Polizei prüft mögliche technische oder organisatorische Ursachen.