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Schwebebahn steht still, Winterzeit beginnt: Was sich ab Montag bei den DVB-Bergbahnen ändert

Eine beige Gondel der Dresdner Schwebebahn hängt an einem massiven, grün lackierten Stahlgerüst auf dem Weg zur Oberen Station. Im Hintergrund sind grüne Bäume und Menschen auf der Aussichtsplattform der Station unter blauem Himmel zu sehen.
Pause für die historische Technik: Die Dresdner Schwebebahn geht vom 2. bis 13. November in die jährliche Herbstrevision. Geprüft werden unter anderem die grünen Stahlstützen und Fahrschienen, Ersatz bietet die Buslinie 84/521. Foto: DVB AG
Ab Montag gelten für Dresdens Bergbahnen und Fähren die Winterzeiten. Zugleich starten die Herbstrevisionen, Schwebebahn und Standseilbahn fallen nacheinander für je zwei Wochen aus.

Dresden. Für Dresdens historische Bergbahnen beginnt am Montag, 2. November, die kalte Jahreszeit, und mit ihr die jährliche Herbstrevision. Schwebebahn und Standseilbahn werden nacheinander geprüft und stehen dabei jeweils rund zwei Wochen still. Am selben Tag treten auch die Winterzeiten für Bergbahnen und Fähren in Kraft.

Erst die Schwebebahn, dann die Standseilbahn

Den Anfang macht die Schwebebahn. Sie fährt von Montag, 2. November, bis einschließlich Freitag, 13. November, nicht. Als Ersatz zwischen Körnerplatz und Oberer Station dient die Buslinie 84/521. Läuft die Prüfung planmäßig, startet die Schwebebahn am Samstag, 14. November, um 10 Uhr wieder.

Direkt im Anschluss ist die Standseilbahn dran, von Montag, 16. November, bis einschließlich Freitag, 27. November. Zwischen Körnerplatz und Weißer Hirsch springt in dieser Zeit das Anruflinientaxi (alita) ein, das alle 30 Minuten nach telefonischer Bestellung unter 0351 8571111 oder über die MOBIapp fährt. Die erste reguläre Fahrt ist für Samstag, 28. November, um 9 Uhr geplant.

Warum die Bahnen überhaupt pausieren

Die Revision ist Pflicht. Jede Seilbahn muss laut Betriebsordnung zweimal im Jahr überprüft werden, einmal davon mit technischer Abnahme. Bei der Schwebebahn nehmen die Prüfer unter anderem die 33 Stahlstützen, den Fahrschienenträger, die Türmechanik und den Notstromdiesel unter die Lupe, bei der Standseilbahn das Zugseil, Tunnel und Viadukt, Bremsen und Steuerung. Die meisten Arbeiten erledigen die Mitarbeiter der Bergbahnen selbst.

Fähren und Bergbahnen mit neuen Winterzeiten

Parallel stellt die DVB auf den Winterfahrplan um, der bis zum 25. März 2027 gilt. Die Schwebebahn fährt dann täglich von 10 bis 18 Uhr, die Standseilbahn werktags von 6.30 bis 20.30 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen ab 9 Uhr. Auch die drei Elbfähren fahren nach reduzierten Zeiten: Die Fähre Pillnitz–Kleinzschachwitz ist werktags von 6 bis 22 Uhr unterwegs, die Fähren Niederpoyritz–Laubegast und Johannstadt–Neustadt werktags von 7 bis 19 Uhr, an Wochenenden erst ab 11 Uhr.