Dresden. Noch einmal Schleim rühren, einen Leuchtkreisel löten oder im Escape-Room der Quantenkatze grübeln, dann ist erst mal Schluss. Am 2. November schließen die Technischen Sammlungen im Ernemannbau für eine umfassende Sanierung, und das für längere Zeit. Das größte Haus im Verbund der Museen der Stadt geht dann vom Netz, ein Teil der interaktiven Angebote zieht übergangsweise ins Landhaus am Pirnaischen Platz. Vorher haben Besucher aber noch mehrere Gelegenheiten, das Museum zu erleben.
Saniert wird vor allem energetisch. Erneuert werden die meisten der 600 Fenster, dazu kommen die Instandsetzung von Betonkonstruktion und Fassade, ein modernisierter Brandschutz und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Zunächst wird der Innenhof hergerichtet. „Der Ernemannbau ist nicht nur ein bedeutendes Denkmal der Industriekultur, sondern auch ein lebendiger Ort des Lernens und Staunens", sagt Museumsdirektor Roland Schwarz. Mit der Sanierung sorge man dafür, dass das Haus auch für kommende Generationen erhalten bleibe.