Dresden. Die Stadt Dresden erhält 2,25 Millionen Euro vom Bund für die Sanierung der Margon-Arena. Der Haushaltsausschuss des Bundestages bewilligte die Mittel am Mittwoch im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Sportstätten“. Insgesamt sind für das Projekt rund fünf Millionen Euro veranschlagt. Mit der Förderung wird ein erheblicher Teil der Kosten gedeckt. Das entlastet den städtischen Haushalt, in dem seit Jahren ein hoher Investitionsbedarf im Sportbereich besteht.
Die Sanierung der Margon-Arena gilt in Dresden schon länger als notwendig. Anke Wagner, sportpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, sieht in der Entscheidung aus Berlin vor allem Planungssicherheit für das Projekt. Zugleich dämpft sie Erwartungen: „Die Decke kommt in der Gesamtschau des grundsätzlich zu knappen Investitionsbudgets im Vergleich zu den tatsächlichen Bedarfen im städtischen Sportetat weiterhin zu kurz“. Der zusätzliche Spielraum müsse daher dauerhaft dem Sport zugutekommen.
Dass Dresden bereits in der ersten Förderrunde berücksichtigt wurde, führen lokale Akteure auf gemeinsame Bemühungen verschiedener politischer Ebenen zurück. In den vergangenen Monaten sei intensiv für das Projekt geworben worden. Oberbürgermeister Dirk Hilbert bezeichnete die Förderung als „wunderbare Nachricht für Dresden“. Die Mittel ermöglichten es, die Sanierung nun umzusetzen. Die Halle wird sowohl für den Breiten- als auch für den Leistungssport genutzt, unter anderem vom Volleyball-Bundesligisten Dresdner SC.