Dresden. Für den Ersatzneubau der Dresdner Carolabrücke hat ein Expertengremium den Entwurf der Planergemeinschaft Leonhardt, Andrä und Partner (LAP) mit Knight Architects auf den ersten Platz gesetzt, wie der Vorsitzende Steffen Marx von der TU Dresden am Mittwoch im Bauausschuss vorstellte. Das Gremium aus Architekten und Bauingenieuren mehrerer Hochschulen und Institutionen verständigte sich einstimmig auf eine Reihenfolge der vier eingereichten Arbeiten, die bis zum 26. Mai vorlagen.
Die empfohlene Rangfolge lautet:
- LAP und Knight Architects
- ARGE FHECOR und TSSB
- Schüßler-Plan und DKFS
- Ingenieurbüro GRASSL und gmp Architekten
Grundlage war eine Vorprüfung durch ein externes Ingenieurbüro, die Fachämter der Stadt sowie die Partner der Auftraggebergemeinschaft, die Dresdner Verkehrsbetriebe und die SachsenEnergie. Alle vier Entwürfe erfüllten die Anforderungen der Ausschreibung und seien risikoarm umsetzbar, hielt das Gremium fest; auch der geforderte maximale Ausnutzungsgrad der Belastbarkeit von 80 Prozent werde eingehalten oder sei mit kleinen Korrekturen erreichbar. Bewertet wurden unter anderem Städtebau, Denkmalschutz, Verkehr, Tragwerk, Bauzeit, Kosten und Genehmigungsfähigkeit.