Nach „Goldgrube“ Güntzstraße: Superblitzer lauert jetzt in Weixdorf
Der berüchtigte Messanhänger HWI VE 159 ist umgezogen. Nach seinem lukrativen Einsatz an der Güntzstraße kontrolliert der „Superblitzer“ ab sofort das Tempo an der Kreuzung Königsbrücker Landstraße/Pastor-Roller-Straße in Weixdorf.
Zuletzt bildete das Gerät in der Pirnaischen Vorstadt ein effektives Duo mit einem der ertragreichsten stationären Blitzer Dresdens. Nun nimmt die Stadtverwaltung die Pendler im Norden ins Visier: Direkt im Kreuzungsbereich zur Pastor-Roller-Straße überwacht der mobile Panzerschrank stadteinwärts die Einhaltung von Tempo 30.
Die Entscheidung für den neuen Standort stößt bei den Menschen vor Ort auf Zustimmung. Ein Anwohner der Königsbrücker Landstraße begrüßt die Maßnahme sichtlich: „Das ist schon gut, dass der hier steht. So wie hier oft gerast wird.“
Autarke Technik am Knotenpunkt
Das Modell Jenoptik TraffiStar S350 arbeitet dank Akkubetrieb und Panzerung tagelang autark. Die Lasertechnik erfasst Verstöße über mehrere Fahrspuren gleichzeitig und dokumentiert diese beweissicher. Da der Anhänger zum Betrieb hydraulisch abgesenkt wird, ist er ortsfest gesichert und vandalismusgeschützt.
Fokus auf Unfallschwerpunkte
Die Stadt Dresden setzt die Miet-Trailer flexibel ein, um Gewöhnungseffekte zu verhindern. Während der Blitzer an der Güntzstraße hinter einer Werbetafel versteckt war, setzt die Behörde in Weixdorf auf die Überraschung am belebten Knotenpunkt. Autofahrer sollten damit rechnen, dass die Anlage etwa eine Woche vor Ort bleibt. Da die Lasermessung bereits auf große Distanz erfolgt, schützt kurzes Abbremsen unmittelbar vor dem Gerät meist nicht vor dem Bußgeld.
Der zweite Superblitzer steht laut Tag24 gerade auf der Bautzner Landstraße auf Höhe des Schlosses Albrechtsberg.