Kiez-Fest oder Hofkonzert? So feiert Dresden den Tag der Nachbarschaft
Dresden. Kennen Sie Ihre Nachbarn? Am Freitag, 29. Mai, gibt es einen guten Anlass, das zu ändern. Zum Tag der Nachbarschaft lädt die Stadt Dresden – gemeinsam mit der bundesweiten Initiative der nebenan.de Stiftung - dazu ein, im eigenen Viertel zusammenzukommen, Kontakte zu knüpfen und einfach Gemeinschaft zu erleben.
Das Format ist offen: Nachbarschaftstreffen, Picknicks, Kochabende, Hofkonzerte, Flohmärkte, Pflanzaktionen, Spaziergänge - alles ist möglich, klein wie groß, privat wie öffentlich. Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann bringt es auf den Punkt: Aktive Nachbarschaften stärken das Gemeinschaftsgefühl und beugen Vereinsamung vor. Der 29. Mai soll ein Tag des Dankeschönsagens sein – für das alltägliche Miteinander, das oft unbemerkt funktioniert.
Mitmachen ist einfach
Wer eine Aktion organisieren möchte, kann sie kostenlos unter www.tagdernachbarschaft.com anmelden - und erhält dafür ein Mitmach-Set mit Deko, Einladungspostern, Postkarten und Blumensamen. Veranstaltungen im öffentlichen Raum müssen vorab mit dem Straßen- und Tiefbauamt abgestimmt werden; Hinweise dazu gibt die Stadt unter www.dresden.de/nachbarschaft.
Wer seine Aktion möglichst inklusiv gestalten möchte, findet Unterstützung bei einer digitalen Sprechstunde am 13. Mai, 17 Uhr, die die nebenan.de Stiftung gemeinsam mit der Aktion Mensch anbietet. Anmeldung unter www.tagdernachbarschaft.com.
30 Millionen Menschen, ein Gedanke
Der Tag der Nachbarschaft ist kein Dresdner Sonderformat, sondern Teil einer europäischen Bewegung: In 36 Ländern kommen an diesem Tag jährlich rund 30 Millionen Menschen zusammen – von der französischen "Fête des Voisins" bis zum britischen "Big Lunch". In Deutschland koordiniert die nebenan.de Stiftung das Format.