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Kellereinbrüche in der Nacht: Anwohner stellen Duo auf frischer Tat

Kellereinbrüche in der Nacht: Anwohner stellen Duo auf frischer Tat
Symbolbild Einbrecher / pixabay S_Salow
Aufmerksame Bewohner der Pillnitzer Straße haben in der Nacht zu Dienstag zwei mutmaßliche Einbrecher gestellt – und sie bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Eine Ermittlungsserie mit gleich drei Tatorten nimmt damit ein unerwartetes Ende.

Dresden. Es war der Lichtschein im Keller, der die Pläne des Duos zunichtemachte. Kurz nach halb drei in der Nacht zu Dienstag bemerkten Bewohner eines Hauses an der Pillnitzer Straße verdächtiges Licht aus dem Untergeschoss. Als sie nachsahen, standen sie zwei Männern gegenüber – einem 18- und einem 31-Jährigen –, die sich an den Kellerverschlägen zu schaffen gemacht hatten.

Statt die Flucht zu ergreifen, wurden die beiden kurzerhand von den Anwohnern festgehalten – bis die alarmierte Polizei eintraf. In dem Keller hatten die Tatverdächtigen vier Schlösser beschädigt, nach erster Einschätzung aber nichts gestohlen. Doch bei ihrer Kontrolle machten die Beamten eine aufschlussreiche Entdeckung: Die Männer führten Taschen voller Werkzeug und weiterer Gegenstände mit sich.

Mutmaßliche Tatorte im Überblick

  • Tatort 1: Richard-Wagner-Straße – vier Kellerverschläge aufgebrochen, Werkzeug und Gegenstände gestohlen
  • Tatort 2: Ruppendorfer Weg – E-Scooter aus Kellerraum gestohlen
  • Tatort 3: Pillnitzer Straße – vier Verschläge beschädigt, nichts gestohlen – hier wurden die Täter gestellt

Die Beute aus den ersten beiden Einbrüchen hatten die Männer noch bei sich: Das Werkzeug stammte offenbar aus mehreren Kellerabteilen eines Mehrfamilienhauses an der Richard-Wagner-Straße, wo in derselben Nacht ebenfalls vier Verschläge aufgebrochen worden waren. Hinzu kam ein E-Scooter, der zuvor aus dem Keller eines Hauses am Ruppendorfer Weg entwendet worden war.

Beim 31-Jährigen fanden die Polizisten zudem eine geringe Menge Crystal Meth. Beide deutschen Staatsangehörigen wurden vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.