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Keine Rückkehr in Dresdens Rathaus: Amtsleiterin gibt Posten ab

Porträt von Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah mit Brille und kariertem Hemd, die lächelnd vor einer blau-orange leuchtenden Neon-Aufschrift („C90 Studio“) steht.
Rückzug nach vielen Jahren im Amt: Dresdens Gleichstellungsbeauftragte Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah kehrt nach ihrer Pflegeauszeit nicht in die Amtsleitung zurück. Die Stelle soll von der Stadtzeitnah neu ausgeschrieben werden. Foto: Matthias Weigold
Nach 15 Jahren an der Spitze des Gleichstellungsbüros zieht Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah einen Schlussstrich. Wie es im Rathaus jetzt weitergeht.

Dresden. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah, kehrt nicht in ihr Amt zurück. Sie ist derzeit in einer Pflegeauszeit, die bis Ende Januar 2027 läuft, und hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) mitgeteilt, dass sie danach nicht weitermacht.

Stanislaw-Kemenah arbeitet seit November 2011 für die Stadt, zum 1. Januar 2012 übernahm sie das Amt der Gleichstellungsbeauftragten. Angestellte der Stadtverwaltung bleibt sie, nur die Leitung des Büros gibt sie ab.

„Für ihre engagierte und wichtige Arbeit danke ich Frau Stanislaw-Kemenah herzlich“, so Hilbert. „Ihr stetiges Engagement für Gleichstellung machte viele Fortschritte möglich, auch wenn weiterhin Herausforderungen bestehen, für Frauen ebenso wie für Männer.“

Wer jetzt übernimmt

Vorerst führt Manuela Scharf das Büro, die Beauftragte für Menschen mit Behinderungen und Senioren. Im Mittelpunkt stehen die fachliche Bewertung von Förderanträgen sowie die Arbeit am Gleichstellungsaktionsplan und am Gleichstellungsbericht der Stadtverwaltung. Zugleich bündeln die Büros der städtischen Beauftragten ihre Ressourcen und arbeiten enger zusammen.

Eine Gleichstellungsbeauftragte muss jede sächsische Kommune bestellen, das schreibt die Gemeindeordnung vor. Die Stelle will die Stadt deshalb zeitnah neu ausschreiben.