Dresden. Brücken unter Beobachtung, Trinkbrunnen vandalisiert, Wohnungsmarkt unter Druck, Haushalt am Limit: Dresden hat gerade viele Themen, über die man reden müsste. Am 4. Juni 2026 gibt es dafür einen offiziellen Kanal: die Einwohnerfragestunde im Dresdner Stadtrat. Wer eine Frage einreichen will, muss das bis Dienstag, 12. Mai, tun.
Die Einwohnerfragestunde ist kein Stammtisch, sondern ein formelles Instrument der demokratischen Beteiligung – verankert in der Sächsischen Gemeindeordnung. Zweimal im Jahr setzt der Oberbürgermeister diesen Tagesordnungspunkt auf die öffentliche Stadtratssitzung. Einwohnerinnen und Einwohner sowie Vertreter von Bürgerinitiativen können Fragen stellen, Anregungen geben oder Vorschläge einbringen – direkt gegenüber dem Stadtrat.