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Waldbrandgefahr, Mülltonnen-Serie, Hecke und Laube: Feuerwehr Dresden weiter im Dauereinsatz

Nächtlicher Einsatz der Feuerwehr Dresden bei einem Gartenlaubenbrand in Nickern. Eine hölzerne Gartenlaube steht in Vollbrand, helle orangefarbene Flammen schlagen aus dem Gebäude und brennen auf der davorliegenden Rasenfläche. Ein Feuerwehrmann in Schutzkleidung ist im Hintergrund bei den Löscharb
Flammen in der Kleingartenanlage: In der Nacht zu Sonntag (3. Mai) brannte eine Gartenlaube an der Fritz-Meinhardt-Straße in Dresden-Nickern vollständig aus. 31 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, um den Brand zu bekämpfen und sicherzustellen, dass keine Personen in Gefahr waren. Foto: Feuerwehr Dresden
Von: Cornelius de Haas
Nach dem heißen 1. Mai lässt Dresden die Feuerwehr nicht zur Ruhe kommen – Brandserie in der Neustadt geht weiter, dazu extreme Waldbrandgefahr und mehrere Kleinbrände.

Dresden. Die anhaltende Trockenheit macht Dresden zur Zunderbüchse. Derzeit gilt Waldbrandgefahrenstufe 4 – bereits kleinste Zündquellen können Brände auslösen. Wie real die Gefahr ist, zeigte ein Waldbrand auf tschechischer Seite in der Böhmischen Schweiz, dessen Rauchentwicklung in der Dresdner Leitstelle mehrere Notrufe auslöste. Eine Gefährdung für Dresden bestand nicht – die Nervosität aber zeigt die Lage.

Die Feuerwehr appelliert: Waldgebiete meiden, Hauptwege nicht verlassen, striktes Rauchverbot im Wald und im 100-Meter-Umkreis, kein Grillen – auch nicht auf ausgewiesenen Plätzen. Weitere Infos unter dresden.de/feuerwehr

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Neustadt: Mülltonnenbrand-Serie geht weiter

Die Brandserie in der Dresdner Neustadt reißt nicht ab. In der Nacht zum Samstag (2. Mai) brannten erneut mehrere Müllbehälter: Gegen 22:28 Uhr standen zwei große Container auf dem Alaunplatz in Flammen, kurz nach Mitternacht folgten drei weitere im Alaunpark und ein weiterer am Bischofsweg. Verletzte gab es nicht, die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Heckenbrand bedroht Gartenlaube in Dobritz

Am Samstagvormittag (2. Mai, 8:52 Uhr) brannte im Kleingartenverein am Moränenende in Dobritz eine rund fünf Quadratmeter große Hecke – die Flammen drohten auf eine benachbarte Laube überzugreifen. 35 Einsatzkräfte verhinderten das Schlimmste, eine Wärmebildkamera sicherte den Nachlöscheinsatz ab. Niemand wurde verletzt.

Rettungsaktion im Panometer

Ungewöhnlicher Einsatz am Samstagmittag (2. Mai, 11:53 Uhr): Im Panometer an der Gasanstaltstraße musste eine Frau von der Aussichtsplattform im zweiten Obergeschoss gerettet werden. Da sie liegend transportiert werden musste, rückte die Feuerwehr zur Unterstützung an – die Patientin wurde in eine Schaufeltrage umgelagert und die Treppe hinuntergetragen. Anschließend kam sie in eine Klinik.

Gartenlaube in Nickern ausgebrannt

In der Nacht zu Sonntag (3. Mai, 1:38 Uhr) stand in einer Kleingartenanlage an der Fritz-Meinhardt-Straße in Nickern eine Gartenlaube in Vollbrand. Da zunächst unklar war, ob noch Personen in der Laube waren, verschaffte sich ein Atemschutztrupp Zugang – ohne Befund. 31 Einsatzkräfte bekämpften den Brand, der Grund ist noch ungeklärt. Verletzte gab es nicht.

Bilanz der vergangenen 24 Stunden: Der Rettungsdienst wurde 246-mal alarmiert, 67-mal war ein Notarzt nötig, der Rettungshubschrauber fünfmal im Einsatz.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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