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Dynamo Dresden und Frauenkirche starten gemeinsame Kooperation

Jo-Anne Klinger, Maria Noth und Till Neininger (v.l.) präsentieren im barocken Innenraum der Dresdner Frauenkirche ein gelbes Dynamo-Sondertrikot, das die Logos des Fußballvereins und der Stiftung Frauenkirche Dresden verbindet.
Gemeinsam für Dresden: Dynamo-Spielerin Jo-Anne Klinger, Maria Noth (Geschäftsführerin der Stiftung Frauenkirche) und Zweitliga-Profi Till Neininger (v.l.) zeigen in der Frauenkirche das Sondertrikot zur neuen Kooperation von Dynamo und der Kirchenstiftung unter dem Leitmotiv „Frieden auf unseren Plätzen“. Foto: SG Dynamo Dresden
Von: Cornelius de Haas
Ein Fußballverein und ein Weltsymbol der Versöhnung: Zum 300. Geburtstag der Frauenkirche spannen Dynamo und die Stiftung in dieser Saison zusammen. Erste Aktion war ein Ticket für Menschen, die sonst außen vor bleiben.

Dresden. Ein Zweitliga-Fußballverein und eine barocke Kirche als Partner: Zum 300. Jahrestag der Grundsteinlegung der Dresdner Frauenkirche bündeln die SG Dynamo Dresden und die Stiftung Frauenkirche Dresden in der Saison 2026/27 ihre Kräfte. Unter der Botschaft „Frieden auf unseren Plätzen" und dem biblischen Leitmotiv „Suchet der Stadt Bestes" wollten beide ein Zeichen für Verantwortung und Zusammenhalt setzen, wie die beiden Institutionen mitteilten.

Beide seien eng mit der Geschichte und Identität der Landeshauptstadt verbunden, wird Dynamos Geschäftsführer Stephan Zimmermann zitiert. Mit der Zusammenarbeit wolle man ein gemeinsames Zeichen setzen, für die Stadt, ein respektvolles Miteinander und die Verantwortung, die alle für Dresden trügen. Die Geschäftsführenden der Stiftung, Maria Noth und Markus Engelhardt, verweisen darauf, dass Frieden dort wachse, wo man aufeinander zugehe und das Verbindende suche.

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Die Frauenkirche steht international für Frieden und Versöhnung, Dynamo für Gemeinschaft und die Verbundenheit mit der Stadt. Im Jubiläumsjahr solle die Kooperation den Dialog zwischen unterschiedlichen Generationen und Milieus fördern, heißt es. Anknüpfungspunkt ist ein konkretes Datum: Am 26. August 1726 wurde der Grundstein für den barocken Bau nach den Plänen von George Bähr gelegt. Der Wiederaufbau nach der Zerstörung machte die Kirche später zu einem weltweiten Symbol für Versöhnung.

Erste Aktion: 300 Freikarten zum Union-Spiel

Konkret geworden ist die Zusammenarbeit bereits zur Saisoneröffnung. Über das Stiftungsnetzwerk wurden 300 benachteiligte Menschen sowie Kinder aus Dresdner Vereinen zum Testspiel gegen den 1. FC Union Berlin am 1. August eingeladen, die sonst keinen Zugang zu solchen Veranstaltungen hätten. Zum Jahrestag der Grundsteinlegung am 26. August 2026 ist eine gemeinsame Veranstaltung geplant, deren Details später bekannt gegeben werden sollen. Darüber hinaus wollen beide Partner beim „Love Dynamo - Hate Racism"-Spieltag zusammenarbeiten.

Zwei Euro Rabatt auf den Kuppelaufstieg für Mitglieder

Einen unmittelbaren Vorteil haben Vereinsmitglieder: Von August 2026 bis zum Saisonende erhalten sie gegen Vorlage des Vereinsausweises zwei Euro Ermäßigung auf den Kuppelaufstieg der Frauenkirche. Weitere Angebote, darunter besondere Führungen, seien in Planung.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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