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Flammen-Drama am Otto-Dix-Center: Wohnmobil brennt nachts lichterloh

Nächtlicher Feuerwehreinsatz auf einem Parkplatz in Dresden. Ein Wohnmobil steht in hellem Vollbrand, die Flammen schlagen meterhoch empor und erzeugen starken Funkenflug. Ein Feuerwehrmann in Schutzkleidung bekämpft das Feuer mit einem Wasserstrahl aus einem Strahlrohr. Im Vordergrund sind die Silh
Flammeninferno in der Nacht: Ein Wohnmobil brennt am Heinz-Lohmar-Weg vollständig aus, während die Feuerwehr unter Atemschutz ein Übergreifen auf weitere Fahrzeuge verhindert. Foto: Feuerwehr Dresden
Mitten in der Nacht loderten am Heinz-Lohmar-Weg die Flammen meterhoch – ein Wohnmobil und ein Wohnanhänger brannten lichterloh, die Hitze war so gewaltig, dass sie weitere Fahrzeuge und sogar eine Laterne in Mitleidenschaft zog. Warum das Feuer ausbrach, ist noch vollkommen offen.

Dresden. Kurz nach halb zwei in der Nacht schreckten Anwohner nahe des Otto-Dix-Centers auf: Ein Feuerschein am Heinz-Lohmar-Weg trieb den ersten Anrufer zum Notruf 112 - dann folgten weitere. Die Integrierte Regionalleitstelle Dresden erhöhte umgehend die Alarmstufe.

Als die ersten Einsatzkräfte auf dem Parkplatz eintrafen, stand ein Wohnmobil bereits in Vollbrand, daneben ein Wohnanhänger. Die Flammen fraßen sich weiter vor und drohten, auf benachbarte Fahrzeuge überzugreifen. Mit zwei Strahlrohren, Wasser und Löschschaum gingen die Feuerwehrleute unter Atemschutz sofort in den Angriff - und banden zunächst die enorme Hitze, bevor sie das Feuer vollständig unter Kontrolle brachten.

Glimpflich verlief der Einsatz für die Menschen: Weder auf dem Parkplatz noch in der näheren Umgebung wurden gefährdete Personen angetroffen, Verletzte gab es keine.

Die Lage blieb dennoch anspruchsvoll. Aus dem brennenden Wohnmobil liefen Öl und Kraftstoff aus und verteilten sich großflächig über den Parkplatz. Ölbindemittel wurde aufgebracht, anschließend rückte eigens ein Gerätewagen Öl an, um die Verunreinigung fachgerecht zu beseitigen. Neben mehreren Fahrzeugen hielt auch eine Straßenlaterne der Hitze nicht stand und wurde beschädigt.

Bis gegen 5:30 Uhr waren insgesamt 22 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Altstadt, Löbtau und Übigau sowie der Umweltdienst vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen - sie ist bislang ungeklärt.