Dresden. Die Hochschule für Bildende Künste (HfBK) Dresden schlägt Alarm: Vom kommenden Jahr an drohen der traditionsreichen Kunsthochschule erhebliche Einschnitte, die bis in den Lehrbetrieb reichen. Auf einer Vollversammlung informierte die Hochschulleitung am 8. Juli Studierende und Beschäftigte über eine Finanzlage, die sie selbst als kritisch beschreibt.
Der Grund ist ein Zusammenspiel mehrerer Entwicklungen. Die Zuschüsse des Freistaates decken nach Darstellung der Hochschule die gestiegenen Sachkosten nicht mehr; parallel muss die HfBK seit 2025 anteilig Kürzungen ihres Budgets hinnehmen, mit denen Sparvorgaben im Landeshaushalt umgesetzt werden. Hinzu kommt, dass zuletzt zahlreiche Sondermittel von Bund und Land wegfielen - Geld, das die Hochschule etwa für den Gebäudeunterhalt, für Computer- und Netzwerktechnik oder für Neuerungen in der Lehre einsetzte.