HfBK Dresden öffnet ihre Ateliers: Zehn Tage Einblicke in die junge Kunstszene
Dresden. Einmal im Jahr verwandeln sich die Ateliers, Labore und Werkstätten der Dresdner Kunsthochschule in öffentliche Galerien und Begegnungsorte. Vom 17. bis 26. Juli 2026 öffnet die Hochschule für Bildende Künste (HfBK) Dresden ihre Türen für den traditionellen „Rundgang 2026“ an mehreren Standorten im Stadtgebiet. Besucherinnen und Besucher können dabei die aktuellen Arbeiten aus den Bereichen Bildende Kunst, Theaterdesign, Restaurierung und Kunsttherapie aus nächster Nähe betrachten.
Auftakt und Standorte im Stadtgebiet
Den Startschuss bildet am Freitag, 17. Juli, um 19 Uhr die Eröffnung der Fakultät I (Bildende Kunst) am Standort Pfotenhauerstraße 81/83, bei der auch der DAAD-Preis für ausländische Studierende verliehen wird. Ab dem 18. Juli sind die Ateliers und Ausstellungsflächen für die Öffentlichkeit zugänglich. Besucher können die Arbeiten täglich von 11 bis 18 Uhr besichtigen.
Die Präsentationen erstrecken sich über markante Orte im Dresdner Stadtgebiet. Dazu gehören das historische Akademiegebäude auf der Brühlschen Terrasse, die Gewandhausstraße 2 sowie die Weiße Gasse 8. Das Spektrum der gezeigten Arbeiten reicht von Malerei, Zeichnung und Grafik über Installationen und Sound-Projekte bis hin zu performativen und raumbezogenen Arbeiten.
Werkshow und Sommerfest in der Güntzstraße
Die Fakultät II öffnet am Samstag, 18. Juli, ab 16 Uhr ihre Türen in der Güntzstraße 34. Dort zeigen die Studiengänge Bühnen- und Kostümbild, Restaurierung, Theaterdesign und KunstTherapie ihre aktuellen Ergebnisse. Im Rahmen der Eröffnung werden zudem die STIBET-Förderungen des DAAD bekannt gegeben und der Jahrespreis des Freundeskreises verliehen.

Direkt im Anschluss beginnt das Sommerfest der Hochschule. Ein zentraler Programmpunkt des Abends ist die Werkshow des Studiengangs Theaterdesign um 19 Uhr. In einer performativen Laufstegpräsentation führen Studierende Arbeiten aus den Bereichen Kostümdesign, Maskenbild und Theaterplastik vor, um die Verbindung von Handwerk, Präzision und szenischem Denken zu demonstrieren. Für das musikalische Programm sorgen am Abend verschiedene Live-Bands und DJs, darunter die Dresdner Formationen vintagemobbing, Die Kotpiloten und Fraubert Schönemeyer.
Werkstatt-Führungen und das Finale im Oktogon
Während die Ausstellungen in der Güntzstraße ausschließlich am ersten Wochenende (18. und 19. Juli) öffnen, bleiben die übrigen Standorte der Bildenden Kunst bis zum 26. Juli zugänglich. Das Programm bietet dabei vertiefende Einblicke in die einzelnen Fachbereiche. So präsentiert der Studiengang KunstTherapie die Schau „Körperbau“, und die Studienrichtung Maskenbild zeigt eine digitale Bilderschau sowie Videobeiträge aus der eigenen Diplomausstellung. Wer sich für die Bewahrung von Kulturgut interessiert, kann bei öffentlichen Führungen des Studiengangs Restaurierung den Studierenden direkt in den Werkstätten über die Schulter schauen.
Den Abschluss des Rundgangs markiert die große Diplomausstellung der Bildenden Kunst, die am Freitag, 24. Juli, um 19 Uhr im Oktogon - der Kunsthalle der HfBK Dresden am Georg-Treu-Platz - eröffnet wird. Insgesamt 47 Absolventinnen und Absolventen stellen dort ihre Abschlussarbeiten aus, zudem wird der Preis des Freundeskreises vergeben. Diese abschließende Werkschau bleibt über den eigentlichen Rundgang hinaus bis zum 6. September 2026 für das Publikum geöffnet.