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Weniger Studenten, aber ein Rekord aus Indien: Dresdens Hochschulen im Wandel

Blick von hinten auf Studierende, die in den Sitzreihen eines Hörsaals sitzen und mitschreiben. Vorne an einer großen grünen Tafel schreibt ein Dozent chemische Formeln an.
Indien zieht an China vorbei: An Dresdner Hochschulen wie der TU stellt Indien mit 1.228 Studierenden nun die größte internationale Gruppe. Trotz leichter Rückgänge bei den Gesamtzahlen bleibt Dresden als Studienort stark gefragt. Foto: TU Dresden/Crispin-Iven Mokry
Von: Cornelius de Haas

Dresden. Vor knapp zehn Jahren waren indische Studierende an der Elbe eine kleine Gruppe - ganze 287 zählte die Statistik 2017. Heute sind sie mit 1.228 die größte Nation unter den ausländischen Studierenden und haben die lange dominierenden Chinesen überholt. Diese Verschiebung ist eine der auffälligsten Zahlen im neuen Quartalsblatt „Dresden in Zahlen" der Kommunalen Statistikstelle - das zugleich zeigt: Die Zahl der Studierenden insgesamt geht leicht zurück.

Mehr Anfänger, weniger Studenten

Im Wintersemester 2025/2026 begannen wieder über 6.000 junge Menschen ein Studium in der Stadt, während die Gesamtzahl auf rund 36.400 sank. Größte Hochschule bleibt mit Abstand die Technische Universität mit 26.378 Studierenden, gefolgt von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (4.808) und der neuen Dualen Hochschule Sachsen, die aus der Berufsakademie hervorgegangen ist und am Standort 938 Studierende zählt.

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Ingenieure prägen den Standort

Getragen wird die Hochschullandschaft vor allem von den Ingenieurwissenschaften mit 13.685 Studierenden - mehr als jeder dritte studiert hier ein solches Fach. Es folgen die Sozial- und Verhaltenswissenschaften samt Sport (6.871) sowie Rechts-, Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften (4.292).

Rekord aus Indien, Rückgang aus China

Knapp jeder fünfte Studierende (19 Prozent) kommt aus dem Ausland - und hier hat sich das Bild deutlich gedreht. Die chinesische Gruppe, lange die stärkste, schrumpfte von 1.763 (2019) auf 1.155, während die indische auf 1.228 sprang. Insgesamt legte Asien zu, Europa blieb konstant, Amerika und Afrika gingen zurück - ein Muster, das sich mit dem allgemeinen Rückgang chinesischer Gäste in der Stadt deckt.

Weitere Daten zu Studierenden stehen im OpenDataPortal der Landeshauptstadt Dresden bereit; das Quartalsblatt gibt es kostenfrei unter www.dresden.de/statistik.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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