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Feuer in Dresdner Autohaus ruft Kripo auf den Plan

Nächtlicher Einsatztort: Ein rot-weißes Feuerwehrfahrzeug HLF 20 der Berufsfeuerwehr Dresden steht mit eingeschaltetem Blaulicht und Umfeldbeleuchtung auf einem Asphaltplatz. Im Hintergrund ist ein Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr erkennbar.
Nachteinsatz an der Fischhausstraße: Ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) der Wache Albertstadt vor Ort. Die Dresdner Feuerwehr rückte mit 26 Kräften aus, um den Brand von vier Autos auf einem Autohaus-Gelände zu löschen. Foto: Feuerwehr Dresden/Roland Halkasch
Mehrere Autos brennen mitten in der Nacht: Warum die Feuerwehr Dresden mit 26 Kräften ausrücken musste und was die Polizei am Tatort ermittelt. Es war nicht der einzige Brand am bisherigen Wochenende.

Dresden. In der Nacht zum Samstag hat auf dem Gelände eines Autohauses an der Fischhausstraße in der Radeberger Vorstadt mehrere Fahrzeuge Feuer gefangen. Als die ersten Einsatzkräfte gegen 2.10 Uhr eintrafen, brannten nahe eines Volvo-Verkaufsraums zwei abgestellte Pkw dieser Marke. Rund 50 Meter entfernt stand auf einer weiteren Parkfläche ein Ford-Transporter in Flammen, das Feuer war bereits auf einen direkt daneben geparkten Wagen übergesprungen.

Weil die Brandstellen räumlich getrennt lagen, teilte die Feuerwehr den Einsatz in zwei Abschnitte und forderte weitere Kräfte nach. Unter Atemschutz löschten die Trupps mit je einem Strahlrohr. An einem Fahrzeug mussten sie Motorhaube und Türen öffnen, um an alle Brandherde zu kommen. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte alle vier betroffenen Autos sowie die angrenzenden Verkaufsräume mit Wärmebildkameras. Auffälligkeiten ergaben sich dabei nicht. Im Einsatz waren 26 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Übigau sowie der Stadtteilfeuerwehr Bühlau. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.

Garagenbrand in Niedersedlitz: Eigentümer atmet Rauch ein

Schon am Freitagnachmittag hatte die Feuerwehr in Dresden-Niedersedlitz zu tun. An der Ernst-Toller-Straße stand ein Teil eines Garagengebäudes im hinteren Gartenbereich eines Wohnhauses in Vollbrand. Der Eigentümer hatte noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr versucht, die Flammen mit einem Gartenschlauch zu löschen. Dabei atmete er Rauchgase ein und wurde vom Rettungsdienst versorgt.

Die Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz mit zwei Strahlrohren vor und brachen eine Garagentür auf, um an das Feuer zu gelangen. Nach dem Löschen folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten: Für verborgene Glutnester öffneten die Kräfte Teile der Deckenkonstruktion und arbeiteten mit Löschschaum. Durch den Brand war auch die Stromversorgung des angrenzenden Wohnhauses gestört. 36 Einsatzkräfte waren vor Ort, die Polizei ermittelt zur Ursache.

Waldboden brennt in Trachau an zwei Stellen

Fast zeitgleich zum Garagenbrand meldete sich am Freitagnachmittag ein weiterer Einsatz. In einem Waldgebiet in Trachau brannte der Waldboden, und zwar an zwei voneinander getrennten Stellen rund 100 Meter abseits eines Waldwegs. Betroffen war eine Fläche von etwa 15 Quadratmetern.

Zehn Einsatzkräfte der Wache Übigau und der Stadtteilfeuerwehr Klotzsche löschten mit einem Strahlrohr und rund 1.600 Litern Wasser. Danach kontrollierten sie die Flächen mit einer Wärmebildkamera, um Glutnester auszuschließen, und informierten den Staatsbetrieb Sachsenforst. Auch hier hat die Polizei die Ermittlungen übernommen.

Die Bilanz der 24 Stunden

Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr im Berichtszeitraum 28 Einsätze, darunter acht Brände. Der Rettungsdienst rückte 226-mal aus, in 69 Fällen war ein Notarzt nötig.