Faustschlag, Drogen-Flucht und Belästigung: Polizeieinsätze am Dresdner Hauptbahnhof
Dresden. Mehrere Angriffe auf Polizeibeamte, Fluchtversuche und die Belästigung einer Frau haben die Bundespolizei am Wochenende rund um den Dresdner Hauptbahnhof beschäftigt. Drei Männer leisteten bei ihren Festnahmen erheblichen Widerstand und blicken nun auf mehrere Strafverfahren.
Der erste Vorfall ereignete sich am späten Abend des 2. Oktober 2026. Eine Streife kontrollierte im Hauptbahnhof einen 29-jährigen Mann, gegen den ein bis 2028 gültiges Hausverbot vorliegt. Die Beamten nahmen ihn mit auf die Dienststelle. Dort beleidigte der 29-Jährige die Einsatzkräfte und versuchte unvermittelt, einem Polizisten mit der Faust gegen den Kopf zu schlagen.
Am Nachmittag des 3. Oktober 2026 geriet ein 48-jähriger Deutscher in das Visier der Bundespolizei. Als Einsatzkräfte den Mann im Bereich des Hauptbahnhofs kontrollieren wollten, versuchte er ein Tütchen im Intimbereich zu verstecken und ergriff die Flucht. Auf dem Weg warf er eine weiß-kristalline Substanz weg, die sich auf dem Gehweg verteilte. Beamte stellten den 48-Jährigen kurz darauf, woraufhin dieser bei der Festnahme körperlichen Widerstand leistete.
Belästigung am Wiener Platz und Ermittlungsverfahren
Am späten Abend desselben Tages belästigte ein 24-jähriger Iraner eine 22-jährige Frau im Eingangsbereich einer Einkaufsfiliale am Hauptbahnhof. Die Geschädigte, eine türkische Staatsangehörige, verständigte umgehend die Bundespolizei. Einsatzkräfte trafen den mutmaßlichen Täter wenig später am benachbarten Wiener Platz an.
Der 24-Jährige war stark alkoholisiert, reagierte aggressiv auf die Polizisten und sperrte sich gegen die Maßnahmen. Die Bundespolizeiinspektion Dresden leitete gegen alle drei Beschuldigten entsprechende Strafverfahren ein, unter anderem wegen Widerstands sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.