Eisplatte von Opel löst Kettenunfall auf A17 in Dresden aus – 9.000 Euro Schaden
Dienstagmorgen, 7 Uhr, A17 bei Dresden-Gompitz. Was wie ein normaler Berufsverkehr beginnt, endet mit einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge und 9.000 Euro Sachschaden. Der Auslöser: ein nicht gesichertes Fahrzeugdach.
Der Unfallhergang
Ein 51-jähriger Fahrer eines Opel Movano war auf der A17 in Richtung Dreieck Dresden-West unterwegs. Zwischen dem Tunnel Dölzschen und der Abfahrt Gorbitz löste sich eine Eisplatte vom Dach seines Kleintransporters – und schoss direkt auf den nachfolgenden VW Transporter zu. Der 44-jährige Fahrer des VW reagierte instinktiv: Er lenkte nach links aus – und kollidierte dabei mit einem BMW X3, dessen 54-jähriger Fahrer keine Chance hatte auszuweichen. Verletzte gab es glücklicherweise keine. Der materielle Schaden beläuft sich auf rund 9.000 Euro.
Pflicht, keine Option: Schnee und Eis vor der Fahrt entfernen
Die Polizei Dresden nutzt den Vorfall für einen klaren Appell: Fahrerinnen und Fahrer sind gesetzlich verpflichtet, vor Fahrtantritt Schnee und Eis vollständig vom Fahrzeug zu entfernen – und auch während der Fahrt regelmäßig zu prüfen, ob sich neue Gefahren auf dem Dach gebildet haben.