Weihnachten allein? Viele Menschen verbringen in Dresden die Feiertage nicht freiwillig allein. Laut kommunalen Statistiken sind 29 Prozent der Dresdnerinnen und Dresdner alleinstehend – die Tendenz ist steigend. Gerade an den Feiertagen wird Einsamkeit besonders spürbar.
Dr. Kristin Klaudia Kaufmann, Beigeordnete für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen, betont, dass Einsamkeit keine Krankheit ist, aber krank machen kann. Deshalb bietet die Stadt zahlreiche Begegnungsstätten und Beratungsangebote an, die auch zwischen den Jahren geöffnet sind.
Unter www.dresden.de/einsam hat die Stadtverwaltung regionale Angebote und Tipps zusammengestellt. Diese richten sich an Menschen, die akut unter Einsamkeit leiden, sowie an Angehörige, die helfen möchten. Das Ziel ist es, durch Achtsamkeit und einfühlsame Ansprache Isolation zu durchbrechen.
In Dresden gibt es zahlreiche Orte der Gemeinschaft zu Weihnachten. Die Dresdner Kirchen sind klassische Treffpunkte, darüber hinaus gibt es Seniorenberatungs- und Begegnungsstätten, die Raum für Kontakt bieten. Veranstaltungen für die ältere Generation sind im städtischen Seniorenkalender unter www.dresden.de/seniorenkalender zu finden. Am 30. Dezember 2025 organisiert die Beratungsstelle für Frauen ein kostenloses Frühstück im FrauenBildungsHaus Dresden.