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Nossener Brücke Dresden: Zwei Nächte Vollsperrung wegen Schweißarbeiten

Symbolbild einer Straßensperrung: Eine weiß-rot gestreifte Absperrschranke mit drei gelben Warnleuchten steht quer auf einer asphaltierten Straße.
Nächtliche Zwangspause: Wegen dringender Reparaturarbeiten an gerissenen Schweißnähten wird die Nossener Brücke in den Nächten vom 8. bis 10. Mai 2026 jeweils zwischen 21 Uhr und 4 Uhr voll gesperrt. Symbolbild Sperrung: pixabay/ manfredrichter
Rissige Schweißnähte an der Nossener Brücke müssen repariert werden. Am Wochenende ist der gesamte Brückenzug deswegen nachts gesperrt.

Dresden. Wer in den Nächten vom 8. zum 9. und vom 9. zum 10. Mai die Nossener Brücke in Dresden passieren will, steht vor gesperrten Schranken: Jeweils von 21 Uhr bis 4 Uhr ist der gesamte Brückenzug in beiden Richtungen dicht. Der Grund ist ernst - und die Reparatur längst überfällig.

Wie die Stadtverwaltung Dresden mitteilte, müssen Schweißnähte im Stahlüberbau erneuert werden, die von Rissen durchzogen sind. Betroffen seien vor allem jene Stellen unter der Fahrbahn, über die täglich schwere Lastwagen rollen - genau dort, wo das Material am stärksten beansprucht wird. Dauerhaftigkeit und Tragfähigkeit des Bauwerks seien dadurch stark beeinträchtigt.

Die Vollsperrung sei technisch zwingend: Während der Schweißarbeiten dürften keinerlei Verkehrslasten auf das Bauwerk einwirken. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Als Ursachen nennt die Verwaltung die damals übliche Bauweise des Stahlüberbaus sowie den stark gestiegenen Schwerverkehr der vergangenen Jahre. Den Auftrag erhielt die Firma Stahl- und Maschinenbau GRAF GmbH aus Weinböhla. Die Kosten belaufen sich auf rund 30.000 Euro.

Die Maßnahme ist nach Darstellung der Stadt auch eine Vorsichtsmaßnahme mit Blick auf die Zukunft: Ab Anfang Juni 2026 soll die Nossener Brücke im Rahmen des Großprojekts Campuslinie schrittweise neu gebaut werden. Bis dahin soll ein Versagen des Fahrbahnblechs - und damit eine ungeplante, längere Vollsperrung - unbedingt verhindert werden. Weitere Informationen zum Bauprojekt sind unter www.dresden.de/campuslinie abrufbar.