Dresden: Neuer Fußgängerquerung für die Pappritzer Straße
Dresden. Wer ab Montag zwischen Gönnsdorf und Pappritz unterwegs ist, muss sich auf Behinderungen einstellen: Auf der Pappritzer Straße beginnt am 24. August der Bau einer neuen Mittelinsel für Fußgänger und Radfahrer. Bis Januar 2027 regelt eine Ampel den Verkehr an der Einmündung Zachengrundring. Auch der Bus hält vorübergehend an anderer Stelle.
Neue Insel für Fußgänger und Radfahrer
Die Stadt lässt die Fahrbahn auf Höhe des Zachengrundrings umbauen, um das Überqueren der Straße sicherer zu machen. Dafür rückt der nördliche Fahrbahnrand weiter in den Grünstreifen Richtung Dorfkern. Der Fußweg verschiebt sich entsprechend. Im selben Zuge passen Arbeiter den Entwässerungsgraben und die angrenzende Grünfläche an.
Für Radfahrer aus Richtung Osten entsteht eine Rampe. Sie führt auf den Geh- und Radweg, sodass Radler künftig geschützt über die neue Mittelinsel auf die westliche Seite wechseln können. Zudem verlegt die Stadt taktile Leitelemente im Boden der Gehwege und an der Bushaltestelle, um sehbehinderten Menschen die Orientierung zu erleichtern. Der Umbau setzt zwei konkrete Vorgaben aus dem Dresdner Radverkehrskonzept und der städtischen Fußverkehrsstrategie um.
Ampel regelt Wechselverkehr, Bus hält am Diska-Markt
Die Bauarbeiten laufen in mehreren Phasen ab, damit der Zachengrundring für Anwohner und Rettungskräfte durchgehend erreichbar bleibt. Eine mobile Ampel leitet den Autoverkehr abwechselnd an der Baustelle vorbei. Zu Fuß bleiben alle Grundstücke erreichbar.
Einschränkungen gibt es im Nahverkehr: Die Haltestelle „Zachengrundring“ stadteinwärts wird um rund 160 Meter in Richtung Pappritz verlegt. Fahrgäste erreichen den Ausweichhalt über den Fußweg westlich des Diska-Marktes.
Sanierung der Leitungen und 225.000 Euro Baukosten
Im Zuge der Straßenarbeiten werden auch die Entwässerung und die Straßenbeleuchtung erneuert. Gleichzeitig nutzen SachsenEnergie und Telekom die Sperrung, um eigene Leitungen im Baufeld anzupassen. Die Arbeiten führt die Firma Hausdorf e.K. aus Thiendorf aus. Der städtische Anteil an den Baukosten liegt bei rund 225.000 Euro und wird aus Eigenmitteln der Landeshauptstadt Dresden gezahlt.