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Carolabrücke: Dialogabend am Mittwoch mit Mini-Messe und Livestream – Plätze bereits ausgebucht

Carolabrücke: Dialogabend am Mittwoch mit Mini-Messe und Livestream – Plätze bereits ausgebucht
So sieht der Blick auf die Dresdner Altstadt derzeit ohne Carolabrücke aus. Foto: CdH
Von: Cornelius de Haas

Der öffentliche Beteiligungsprozess zum Wiederaufbau der im September 2024 eingestürzten Carolabrücke beginnt am Mittwoch, 18. März 2026. Die Stadt Dresden hat kurz vor dem Auftakt weitere Details zum Ablauf veröffentlicht. Die Veranstaltung gilt als wichtiger Schritt, um Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Planung der neuen Brücke einzubeziehen.

Offener Austausch im Stadtforum ab 16 Uhr

Der Beteiligungsnachmittag startet um 16 Uhr im Stadtforum an der Waisenhausstraße 14 und läuft bis 18.30 Uhr. Vor Ort präsentieren sich die vier vom Stadtrat beauftragten Planungsbüros sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung an eigenen Ständen. Das Format erinnert an eine kompakte Fachmesse: Besucher entscheiden selbst, mit wem sie ins Gespräch kommen möchten.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie Gestaltung, Materialien, Aufenthaltsqualität und die städtebauliche Einbindung der künftigen Carolabrücke. Fertige Entwürfe liegen noch nicht vor, erste Überlegungen und Teilaspekte können die Büros jedoch bereits vorstellen.

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Podiumsdiskussion am Abend – Saal ausgebucht, Übertragung eingerichtet

Die anschließende Podiumsdiskussion von 19 bis 21 Uhr ist bereits vollständig ausgebucht: Alle 150 Plätze im Stadtforum sind vergeben. Die Stadt richtet deshalb eine Live-Übertragung in den angrenzenden Freiraum ein. Wer den Abend lieber digital verfolgt, kann den hier verlinkten Livestream nutzen. In beiden Formaten besteht die Möglichkeit, Fragen einzureichen.

Auf dem Podium sitzen die vier Planungsbüros, Baubürgermeister Stephan Kühn (Grüne) sowie die Projektleiterin Grit Ernst. Moderiert wird der Abend von Christian Barth, Stadtbezirksamtsleiter Blasewitz/Loschwitz.

Zeitplan bis zur Entscheidung im Herbst 2026

Der Fahrplan für den Wiederaufbau der Carolabrücke ist klar definiert. Seit Dezember 2025 arbeiten die Büros an ihren Entwürfen. Am 26. Mai 2026 werden diese erstmals öffentlich präsentiert. Anschließend bewertet eine Fachjury aus Stadtplanung, Architektur, Ingenieurwesen und Denkmalschutz die Arbeiten bis Juni 2026.

In den Sommermonaten folgen weitere Beteiligungsformate. Der Stadtrat soll im Herbst 2026 einen Entwurf auswählen und das verantwortliche Büro mit der weiteren Planung beauftragen.

Weitere Informationen

Alle aktuellen Hinweise, Termine und Unterlagen zum Beteiligungsprozess finden sich unter: www.dresden.de/carolabruecke

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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