Bei Sondierungsarbeiten im Vorfeld des Wiederaufbaus der Carolabrücke wurden zwei Verdachtspunkte auf Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert. Am Dienstag, 10. März, sollen die Fundstellen ab etwa 16 Uhr freigelegt werden. Je nach Ergebnis könnte ein Evakuierungsbereich von 1.000 Metern rund um die Fundstelle eingerichtet werden. Mit einer Bekanntgabe rechnen die Behörden frühestens gegen 18 Uhr.
Beim Abriss der Carolabrücke im Jahr 2025 waren bereits mehrere Bombenblindgänger aufgetaucht. Im Rahmen der Planung für den Wiederaufbau ließ die Stadt das künftige Baufeld vorsorglich untersuchen. Seit Oktober 2025 durchsucht eine Fachfirma das Gelände.
Insgesamt habe man auf einer Fläche von etwa 11.000 Quadratmetern gut 5.700 Bohrungen durchgeführt, erklärte Räumstellenleiter Sebastian Liers von der Dresdner Bohrgesellschaft. Dabei seien dünne Plastikrohre bis zu sechs Meter tief in der Erde versenkt worden.