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Aus Kulturtreff wird Park: Dresden plant neue Grünfläche in der Johannstadt

Fassade des Johannstädter Kulturtreffs an der Elisenstraße 35 mit einem großflächigen, bunten Wandbild am Eingangsbereich, umgeben von Bäumen und Hecken.
Abschied von einem vertrauten Anblick: Ab Mitte Juni 2026 weicht das bunte Gebäude des Johannstädter Kulturtreffs an der Elisenstraße einer neuen Parkanlage, dem „Johannstädter Naturtreff“. Foto: Landeshauptstadt Dresden
Von: Cornelius de Haas
Nach dem Umzug des Johannstädter Kulturtreffs beginnt der Abriss an der Elisenstraße. Bis 2027 soll dort ein neuer „Naturtreff“ entstehen. Die Stadt lädt jetzt zu einer Infoveranstaltung ein.

Dresden. Der Johannstädter Kulturtreff zieht um — und hinterlässt Platz. Wenn die Einrichtung Mitte Juni 2026 ihr neues Zuhause im Stadtteilhaus an der Pfeifferhannsstraße 11 bezieht, beginnt auf dem bisherigen Gelände an der Elisenstraße 35 der Abriss. Entstehen soll dort bis Ende 2027 der „Johannstädter Naturtreff": eine öffentliche Parkanlage mit Gemeinschaftsgarten.

Wer sich über die konkreten Pläne informieren möchte, kann das am Donnerstag, den 23. April 2026, tun. Das Amt für Stadtplanung und Mobilität lädt von 17 bis 19 Uhr direkt auf das Gelände ein — ohne Anmeldung. Die Planer stellen dort den Zeitplan und die gestalterischen Details vor.

Anwohner waren bereits früh eingebunden. Eine Planungswerkstatt im Juni 2024 lieferte Hinweise, die in die aktuellen Entwürfe eingeflossen sind. Der Gemeinschaftsgarten soll weiter gemeinschaftlich gestaltet werden: Unter dem Format „Treff im Grünen" können Interessierte in regelmäßigen Workshops an den Gartenflächen mitwirken — bis zur Fertigstellung des Areals.

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Die Johannstadt gehört zu den am dichtesten bebauten Stadtteilen Dresdens, geprägt von Plattenbauten aus industrieller Fertigung. Zusätzliche Grünflächen sind seit längerem ein Ziel der lokalen Stadtentwicklung. Finanziert wird das Projekt über das Programm „Nachhaltige integrierte Stadtentwicklung", das seit 2021 Teil des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist, ergänzt durch Mittel der Landeshauptstadt Dresden und des Freistaates Sachsen. Parallel laufen in der Johannstadt weitere Vorhaben, die über den Europäischen Sozialfonds (ESF Plus) soziale Integration im Stadtteil fördern sollen.

Cornelius de Haas
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Cornelius de Haas

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