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46 Retter im Einsatz: Was in der Nacht in Dresden-Gorbitz passierte

Nächtlicher Blick auf den Eingangsbereich eines Wohnblocks mit heller Beleuchtung; im dichten, wabernden Rauch an der Fassade sind ein rot-schwarzes Leihfahrrad und eine Parkbank zu erkennen.
Dicker Rauch zieht am späten Abend aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses am Wölfnitzer Ring in Dresden-Gorbitz. Wegen des Brandes mussten rund 36 Bewohner evakuiert werden, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Foto: Feuerwehr Dresden/Roland Halkasch
Ein Kellerbrand im Wölfnitzer Ring löste am späten Freitagabend kurz vor 23 Uhr Großalarm aus. Wie die Einsatzkräfte Schlimmeres verhinderten und wer jetzt ermittelt.

Dresden. Ein Kellerbrand hat in der Nacht zum Freitag rund 36 Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Gorbitz auf die Straße getrieben. Aus dem Keller am Wölfnitzer Ring drang dichter Rauch, der über offene Fenster und das Treppenhaus nach oben zog, wie die Feuerwehr mitteilte. Ernsthaft verletzt wurde niemand.

Als die Einsatzkräfte gegen 22.48 Uhr eintrafen, hatten einige Bewohner das Haus schon verlassen, weitere forderte die Feuerwehr auf, ihre Wohnungen zu räumen. Eine Frau klagte über Atemwegsreizungen, der Rettungsdienst versorgte sie vor Ort, ins Krankenhaus musste sie nicht. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen in den Keller vor und löschten das Feuer mit einem Strahlrohr. Danach lüfteten die Einsatzkräfte das Gebäude, um den Rauch herauszubekommen.

Spuren von Kohlenmonoxid in den unteren Etagen

Anschließend prüfte die Feuerwehr die zugänglichen Wohnungen auf Kohlenmonoxid. In den unteren Geschossen fand sie geringe Konzentrationen, in den oberen Etagen keine nennenswerten mehr. Gegen 0.41 Uhr war der Einsatz beendet. Die Einsatzstelle übernahm die Polizei, die nun die Brandursache ermittelt. Im Einsatz waren 46 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Löbtau und Altstadt, der Rettungswache Leuben und der Stadtteilfeuerwehr Gorbitz.