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22.000-Euro-Inspektion: Hafenbrücke in Dresden wird komplett gesperrt

Fotocollage: Links der dunkle Pylon der Molenbrücke am Pieschener Hafen mit bereitgestellten Absperrgittern im Vordergrund. Rechts ein weißes Schild mit der Aufschrift „Molenbrücke gesperrt“ und einer Umleitungsskizze für Radfahrer.
Vorbereitungen am Vortag: Bereits vor Beginn der turnusmäßigen Hauptprüfung stehen die Schilder zur Sperrung der Molenbrücke am Pieschener Hafen bereit. Von Mittwoch bis Freitag wird das Bauwerk für die Tests der Experten komplett gesperrt. Fotos: CdH
Від: Dresden News
Vollsperrung ab Mittwoch am Pieschener Hafen: Warum weder Fußgänger noch Radfahrer die Molebrücke nutzen können und welche Umleitungen gelten.

Dresden. Von Mittwoch, 4. November, bis Freitag, 6. November, ist die Molebrücke am Pieschener Hafen komplett gesperrt. Betroffen sind die Brücke und die Rampe zwischen Moritzburger und Leipziger Straße; auch der Fußweg kann in dieser Zeit nicht genutzt werden. Umleitungen sind ausgeschildert. Anlass ist die turnusmäßige Hauptprüfung, die laut Gesetz alle sechs Jahre vorgeschrieben ist.

Was bei der Prüfung passiert

Bei der Hauptprüfung nehmen die Fachleute die Brückenkonstruktion aus nächster Nähe unter die Lupe. Dafür kommt ein sogenanntes Brückenuntersichtgerät zum Einsatz, mit dem sich auch die Unterseite erreichen lässt. Den Pylon untersuchen die Prüfer mit einem Hubsteiger vom Fußweg der Leipziger Straße aus – deshalb muss auch dieser Weg zeitweise gesperrt werden.

Mit der Prüfung ist das Institut für Stahlbau Leipzig beauftragt. Sie kostet rund 12.000 Euro; für Zugangstechnik und Verkehrssicherung kommen weitere etwa 10.000 Euro hinzu