100.000-Euro-Trümmerfeld im Wiener Tunnel: Polizei sucht Zeugen nach heftigem Audi-Crash
Dresden. Verformtes Blech und schwere Verletzungen: Die Dresdner Polizei blickt auf ein einsatzreiches Wochenende zurück. Während in der Inneren Neustadt ein fataler Abbiegefehler einen Radfahrer schwer verletzte, sorgt ein Auffahrunfall im Wiener Tunnel für Kopfschütteln – nicht nur wegen der enormen Schadenssumme von rund 100.000 Euro. Die Ermittler brauchen jetzt dringend Ihre Hilfe.
Drama in der Neustadt: Radfahrer auf der Glacisstraße schwer verletzt
Es passierte am helllichten Sonntagabend gegen 18:10 Uhr: Ein 38-jähriger Radfahrer war gerade von der Albertbrücke kommend in Richtung Albertplatz unterwegs, als Sekunden später das Unglück geschah.
Eine 23-jährige Fahrerin eines Opel bog von der Tieckstraße auf die Glacisstraße ab und übersah den herannahenden Radler offenbar komplett. Es kam zum Zusammenstoß mit schweren Folgen: Der Mann erlitt so heftige Verletzungen, dass er umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Während der Sachschaden mit rund 2.300 Euro vergleichsweise gering blieb, wiegt der Personenschaden schwer.
100.000 Euro Schaden: Der heftige Audi-Crash im Wiener Tunnel
Bereits einige Tage zuvor, am Mittwochnachmittag (29. April), kam es in der Wilsdruffer Vorstadt zu einer Kollision, die die Ermittler vor Rätsel stellt. Im Wiener Tunnel krachte ein 20-jähriger Fahrer eines hochmotorisierten Audi RS3 mit voller Wucht auf einen Kia Ceed.
Die Wucht des Aufpralls war so gewaltig, dass der 24-jährige Kia-Fahrer leicht verletzt wurde. Doch was die Beamten besonders fassungslos macht, ist das Bild der Zerstörung: Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen summiert sich auf stolze 100.000 Euro. Da der Unfallhergang und das Fahrverhalten der Beteiligten noch nicht lückenlos geklärt sind, hat die Polizei nun einen öffentlichen Aufruf gestartet.
Zeugen gesucht: Haben Sie etwas gesehen?
Die Polizei sucht Personen, die Angaben zum Unfall im Wiener Tunnel (29. April, 13:45 Uhr) oder zum Fahrverhalten der beteiligten Fahrer machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter (0351) 483 22 33 entgegen.