Dresden. Der Sprung vom Gesellen zum Meister kostet Zeit, Nerven und vor allem Geld - für manche zu viel. Genau hier setzt das Meisterstipendium an, das die Landeshauptstadt Dresden erneut gemeinsam mit der Handwerkskammer Dresden auslobt. 10.000 Euro sollen engagierten jungen Handwerkerinnen und Handwerkern mit Zuwanderungsgeschichte den Weg zum Meisterabschluss ebnen. Wer sich bewerben möchte, hat dafür noch bis Freitag, 31. Juli, Zeit.
Gedacht ist das Stipendium für Gesellinnen und Gesellen, die eine Lehre im Handwerk mit einem Schnitt von mindestens 2,49 abgeschlossen haben, eine Meisterausbildung anstreben und eine Zuwanderungsgeschichte mitbringen - auch in zweiter Generation. Wohnen oder arbeiten sollten die Bewerber im Wirtschaftsraum Dresden, der neben der Stadt auch die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie angrenzende Gemeinden umfasst. Über die Vergabe entscheidet eine Jury von Stadt und Handwerkskammer - und die schaut nicht nur auf Zeugnisse, sondern ebenso auf gesellschaftliches Engagement, die persönliche Biografie samt überwundener Hürden und die Motivation der Kandidaten.