Dresden. Lange hielten sie sich auffällig zurück - keine Interviews, keine Kampagne, während die Stadtpolitik über ihre Pläne stritt. Jetzt legen die Unternehmer Thomas Bohn und Oliver Kreider die Karten auf den Tisch: Auf einer eigens gestarteten Dialogplattform stellen sie erstmals im Detail vor, wie das Lingnerschloss unter ihrer Regie aussehen soll - und bitten die Dresdner ausdrücklich um Rückmeldung, Anregungen und auch Kritik.
Was am Schloss neu entstehen soll
Das Konzept baut auf Bewährtem auf und setzt zugleich auf frische Formate. Die Vortragsreihe und das „Kino am Schloss", über Jahre vom Förderverein getragen, sollen bleiben. Dazu kommen Ideen, die man an einem Denkmal so nicht erwartet: Sunset-Konzerte und Rooftop-Yoga auf der Dachterrasse, Astronomie-Nächte über dem Elbtal und ein eigens entwickeltes Outdoor-Escape-Game „Auf den Spuren von Lingner". Gründer-Abende und Vorträge zu Gesundheit und Wissenschaft sollen an das Erbe des Unternehmers und Hygiene-Museum-Gründers Karl August Lingner anknüpfen.