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1-Million-Euro-Projekt: Warum Dresden eine Hauptstraße dichtmacht

Blick entlang der Riesaer Straße in Dresden-Pieschen mit gelben Übergangsmarkierungen auf dem Asphalt und Ampeln im Vordergrund. Im Hintergrund sind moderne Bürogebäude, herbstliche Bäume und Gehwege zu sehen.
Ab Montag kein Rechtsabbiegen mehr möglich: Auf der Riesaer Straße in Pieschen weisen gelbe Linien auf die Baustelle hin. Wegen Fernwärmearbeiten wird die Richtung Barbarastraße voll gesperrt, der restliche Verkehr läuft per Ampel. Foto: CdH
Teil des kommunalen Wärmeplans: SachsenEnergie verlegt neue Leitungen in Pieschen. Welche Abschnitte an der Mälzerei konkret betroffen sind.

Dresden. Halbe Sperrung, Ampel, dazu eine Vollsperrung Richtung Barbarastraße: Ab Montag, 26. Oktober, müssen sich Autofahrer in Pieschen auf eine neue Großbaustelle an der Riesaer Straße einstellen - und das bis ins Frühjahr. Grund ist der Fernwärmeausbau: SachsenEnergie verlegt dort auf rund 100 Metern zwei neue Fernwärmerohre.

Was das für den Verkehr bedeutet

Betroffen ist der Bereich zwischen der Bahnunterführung am S-Bahnhof Dresden-Pieschen und dem Kaufhaus Mälzerei sowie ein Stück der Riesaer Straße ab der Mälzerei Richtung Barbarastraße. Dauern sollen die Arbeiten bis Ende April 2027.

Für Autofahrer bringt die Baustelle spürbare Einschränkungen. Zwischen dem S-Bahnhof und der Mälzerei ist die Riesaer Straße ab Montag halbseitig gesperrt; der Verkehr wird per Ampel an der Baustelle vorbeigeführt. Der Abschnitt Richtung Barbarastraße muss dagegen vollständig gesperrt werden. Die Zufahrt für Rettungsdienste bleibt nach Angaben von SachsenEnergie jederzeit möglich.

Teil des kommunalen Wärmeplans

Die neuen Leitungen sind Bestandteil des kommunalen Wärmeplans der Stadt Dresden. Schon 2025 hatte SachsenEnergie in diesem Zuge am Leisniger Platz, unter den Bahngleisen sowie in der Leisniger Straße und im oberen Teil der Riesaer Straße Rohre verlegt und nicht mehr genutzte Stromkabel zurückgebaut. Sind die aktuellen Arbeiten abgeschlossen, werden beide Leitungen verbunden und können in Betrieb gehen.

Ausgeführt werden die Arbeiten von der Rohrleitungsbau Lange GmbH. Die Kosten für diesen Bauabschnitt beziffert SachsenEnergie auf rund eine Million Euro.