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Happy-End bei Lama-Suche: Wie kurios die Einfangaktion war

Happy-End bei Lama-Suche: Wie kurios die Einfangaktion war
Keks und sein Betreuer Mike Robeck-Jokisch blicken nach der erfolgreichen Einfangaktion des Lamas bei einem Interview in die Kamera. / Foto: Mike Müller/dpa
Radfahrer, Leckerlis und eine Gruppe Sportschüler hat es am Ende gebraucht, um das ausgebüxte Lama Keks wieder einzufangen.

Das im erzgebirgischen Neudorf entlaufene Lama Keks ist zurück. Es konnte am Dienstagabend in einem Waldgebiet in Oberwiesenthal wieder eingefangen werden. Beim Lama-Betreuer Mike Robeck-Jokisch ist die Erleichterung sehr groß, wie er kurz nach der erfolgreichen Einfangaktion erklärte.

Robeck-Jokisch war am Abend mit Futter und einem Halfter bewaffnet unterwegs, um das Lama einzufangen. Doch obwohl Keks auf die Rufe des Mannes reagierte und sich auch für das Futter in seinen und den Händen der Helfer interessierte, gelang es erst nach rund zwei Stunden, ihn einzufangen.

Zufällig kam eine Gruppe Sportschüler vorbei und half ebenfalls mit, das Lama einzukreisen und es am Weglaufen zu hindern. «Das hat gut lange gedauert und das hat schon gut Körperkraft gekostet», sagte einer der Schüler hinterher.

Auch Besitzerin Cindy Jokisch zeigte sich erleichtert, als sie das Lama zurück auf seine Weide bringen konnte: «Ich bin wirklich froh, dass er jetzt wieder da ist.» Auch wenn Keks seinen Ausflug wahrscheinlich genossen habe, sei es gut, dass er wieder zurück sei.

Wie Keks verschwand

Das fünf Jahre alte Lama war seit Dienstagmorgen vermisst. Da hatte Robeck-Jokisch das Tier weder auf der Weide noch im Stall finden können. Zuvor war Keks den Angaben zufolge noch nie ausgebüxt. Besitzerin Jokisch hatte kürzlich einige ihrer Alpakas, mit denen Keks vorher zusammen auf der Weide gestanden hatte, verkauft. «Vielleicht hatte er Sehnsucht», mutmaßte sie deshalb über das Tier.

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