Bei der sommerlichen Hitze suchen viele Menschen in den Gewässern in Sachsen nach Abkühlung. Nach Angaben der DRK-Wasserwacht hält die Sicherheitsstruktur vielerorts aber nicht mit dem Wachstum der touristischen Angebote Schritt. Demnach sind 90 Prozent der Badestellen an Seen und Teichen im Freistaat unbewacht.
Rettungseinsätze in zwei Jahren verdoppelt
Im vergangenen Jahr hat es den Angaben zufolge 1.769 Einsätze gegeben, eine Verdoppelung zum Jahr 2023. Die Zahl der Rettungen aus Gefahrenlagen stieg von 97 im Jahr 2023 auf 245 im Vorjahr. Das betraf vor allem Schwimmer aber vermehrt auch Surfer und 23 Segel- oder Sportbootbesatzungen.
Seen und Teiche werden aber nicht nur zum Baden und für Wassersport genutzt. Die Wege um die Seen sind zumeist gut ausgebaut und laden zum Radfahren oder Inlineskaten ein. Hier leisten die Wasserretter auch vermehrt Erste Hilfe bei Sturzverletzungen, Wunden, Insektenstiche, Kreislaufproblemen oder hitzebedingten Beschwerden.