Durch zu viele Patzer am Schießstand haben die deutschen Biathleten beim Heim-Weltcup in Oberhof in der Verfolgung eine enttäuschende Teamleistung abgeliefert. Als bester des DSV-Quintetts schaffte es Philipp Nawrath auf Rang 14.
Als Sprint-Zweiter ins Rennen gegangen, lag er bis zur Hälfte des Rennens auf Siegkurs. Doch nach insgesamt sieben Strafrunden reichte es für den 32-Jährige nicht mal für einen Top-Ten-Platz. «Der Wind war beherrschbar. Und die anderen haben auch Geschenke verteilt», sagte Nawrath. «Zweimal als Führender aus dem Stadion zu laufen, war ein mega Gefühl. Aber dann sind vielleicht doch in bisschen die Nerven aufgekommen.»
In der Endabrechnung leisteten sich die Deutschen 24 Fehlschüsse, insgesamt wurde schlecht geschossen, keiner der 56 Starter kam fehlerfrei durch.