Die Pokal-Hürde Karlsruher SC war für den ZFC Meuselwitz doch zu hoch. Trotz einer 0:5 (0:3)-Niederlage versteckte sich der thüringische Pokalsieger gegen den Fußball-Zweitligisten nicht und lieferte zumindest 20 Minuten in der ersten Halbzeit eine respektable Leistung ab. Dass es zu diesem Zeitpunkt durch Treffer von Fabian Schleusener (1.) und Nicolai Rapp (11.) 2:0 für die Gäste stand, tat dem keinen Abbruch. Die weiteren Treffer für den Favoriten markierten vor 4.369 Zuschauern erneut Schleusener (42.), Lilian Egloff (52.) und Christoph Kobald (56.).
Ohne einmal den Ball berührt zu haben, lag der gastgebende Regionalligist bereits nach 18 Sekunden in Rückstand. Eine Flanke erreichte Schleuseneer, der - umringt von drei ZFC-Akteuren - relativ unbedrängt zum erfolgreichen Kopfball ansetzen konnte. Das schnelle 0:2 entsprang einem fulminanten 30-Meter-Schuss, der unhaltbar im ZFC-Tor einschlug.
Doch Meuselwitz rappelte sich in der Folgezeit auf. Ab Minute 25 war eher kein Zwei-Klassen-Unterschied zu erkennen. Vielmehr machten die Zipsendorfer das Spiel und kamen durch René Eckardt (27./Pfosten), Andy Trübenbach (30.) und Florian Hansch (36.) zu drei Großchancen. Es rächte sich, dass die Möglichkeiten nicht genutzt wurden, denn Schleusener machte noch in der ersten Halbzeit den Deckel drauf.