Ole Werner erwartet beim Tabellennachbarn VfB Stuttgart ein hochintensives Spiel. Da spielt es auch überhaupt keine Rolle, dass die Schwaben nach dem Hinspiel im Europa-League-Achtelfinale gegen den FC Porto (1:2) nur wenig Zeit zur Regeneration haben. «Das Spiel wird keine großen Auswirkungen haben. Stuttgart ist diesen Rhythmus gewohnt. Es wird so oder so ein schnelles Spiel werden, schon allein von der Spielanlage beider Teams her», sagte RB Leipzigs Cheftrainer Werner vor dem Bundesliga-Duell des Tabellenvierten gegen den Tabellenfünften aus Leipzig an diesem Sonntag (19.30 Uhr/DAZN).
VfB-Offensive mit «Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit»
Zudem warnte er vor dem VfB-Sturm. Denn Deniz Undav erzielte bereits vier Tore in vier RB-Duellen. «Es kommt eine Offensive auf uns zu, die Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit mitbringt. Es wird unsere Aufgabe sein, dass sie nicht zu so vielen Abschlüssen kommt», sagte der Trainer.
RB ist seit fünf Bundesliga-Partien ungeschlagen und will das Ticket für die Königsklasse buchen. «Mir wurde gesagt, dass es fünf Jahre her ist, dass RB Leipzig zu diesem Zeitpunkt diese Punktzahl hatte. Das spricht dafür, dass die Jungs gut gearbeitet haben. Jetzt geht es in dieser Phase darum, Kleinigkeiten auf seine Seite zu holen. Das wird dir nur gelingen, wenn du hundertprozentig bei dir bist und alles drumherum ausblendest», sagte Werner zum Saisonendspurt.
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